Der Rheinsteig bietet die schönste Möglichkeit, die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften entlang des Rheins kennen zu lernen: Ausgehend von der Beethovenstadt Bonn führt der Steig durch das Siebengebirge, erreicht bei Koblenz das Mittelrheintal mit der größten Dichte an Burgen und Schlössern in Europa, UNESCO Welterbe, und führt schließlich durch die liebliche Weinbaulandschaft des Rheingaus bis nach Wiesbaden.

Leistungen:

| Termine und Preise | |
| Preise pro Person in Euro 2012: | |
| Anreise täglich und ganzjährig möglich. | |
| Beste Reisezeit: | Apr. - Okt. |
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| Block 1 (Bonn - Leutesdorf) | |
| DZ / EZ | |
| Ab 4 Teilnehmern**: | 335 / 460 |
| Ab 2 Teilnehmern: | 365 / 490 |
| 1 Teilnehmer: | - / 535 |
| Gepäcktransport, 2 St.*: | 80 |
| ................................................................................................................................. | |
| Block 2 (Leutesdorf - St. Goarshausen) | |
| DZ / EZ | |
| Ab 4 Teilnehmern**: | 390 / 525 |
| Ab 2 Teilnehmern: | 425 / 560 |
| 1 Teilnehmer: | - / 605 |
| Gepäcktransport, 2 St.*: | 95 |
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| Block 3 (St. Goarshausen - Wiesbaden) | |
| DZ / EZ | |
| Ab 4 Teilnehmern**: | 360 / 485 |
| Ab 2 Teilnehmern: | 395 / 520 |
| 1 Teilnehmer: | - / 565 |
| Gepäcktransport, 2 St.*: | 110 |
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| Zuschläge in Euro 2012: | |
| RIT-Bahnticket, 2. Kl. DE, bis 400 km***: | 76 |
| RIT-Bahnticket, 2. Kl. DE, ab 401 km***: | 129 |
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| Reise-Code: | WTRH |
| Veranstalter: | pura - aktiv reisen |
| Teilnehmer: | ab 1 |

* Der reduzierte Preis ab 4 Teilnehmern wird nur gewährt, wenn für alle Teilnehmer nur ein Rechnungsempfänger angegeben wird.
*** Der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel während der Wanderungen gilt für bis zu 2 Gepäckstücke à max. 20 kg. Preise für bis zu 4 Gepäckstücke auf Anfrage.
*** Preise pro Person für Hin- und Rückfahrt zusammen, ohne Zugbindung, inkl. ICE-Nutzung. Rabatte für BahnCard-Inhaber und Kinder sowie Preise für die 1. Klasse nennen wir Ihnen gern auf Anfrage.
Reiseverlauf
Belohnt werden Sie immer wieder mit spektakulären Ausblicken auf den Rhein, der sich tief in seinem Tal windet - ein eindrucksvolles Naturschauspiel.
Block 1: Bonn - Leutesdorf (7 Tage / 6 Nächte)
1. Tag: Individuelle Anreise nach Bonn
2. Tag: Bonn - Königswinter (ca. 17 km, etwa 430 Höhenmeter im Aufstieg; Unterkunft ca. 1,7 km abseits des Steigs)
3. Tag: Königswinter - Bad Honnef (15 km, 750 Hm; Unterkunft ca. 1,5 km abseits des Steigs)
4. Tag: Bad Honnef - Unkel (16 km, 420 Hm; Unterkunft ca. 1,5 km abseits des Steigs)
5. Tag: Unkel - Bad Hönningen (21 km, 770 Hm; Unterkunft ca. 1,4 km abseits des Steigs)
6. Tag: Bad Hönningen - Leutesdorf (18 km, 680 Hm; Unterkunft ca. 1,4 km abseits des Steigs)
7. Tag: Individuelle Abreise von Leutesdorf oder Verlängerung
Ihre Wandertour startet in der „Beethovenstadt“ Bonn und führt durch die liebliche Parklandschaft des Siebengebirges mit schönen Aussichtspunkten. Weiter am Rhein entlang, geht es durch die pittoresken Städtchen Unkel (4. Tag) und Linz und über Weinberge nach Leubsdorf (5. Tag). Vorbei am prächtigen, neogotischen Schloss Ahrenfels und an der Burgruine Hammerstein, eine der ältesten am Mittelrhein, erreichen Sie schließlich Leutesdorf.
Block 2: Leutesdorf - St. Goarshausen (8 Tage / 7 Nächte)
1. Tag: Individuelle Anreise nach Leutesdorf (Unterkunft ca. 1,4 km abseits des Steigs)
2. Tag: Leutesdorf - Rengsdorf (16 km, 530 Hm)
3. Tag: Rengsdorf - Bendorf (20 km, 440 Hm; Unterkunft ca. 1,9 km abseits des Steigs)
4. Tag: Bendorf - Koblenz (14 km, 440 Hm; Unterkunft ca. 1,2 km abseits des Steigs)
5. Tag: Koblenz - Braubach (21 km, 640 Hm)
6. Tag: Braubach - Kamp-Bornhofen (20,5 km, 660 Hm)
7. Tag: Kamp-Bornhofen - St. Goarshausen (20 km, 760 Hm)
8. Tag: Individuelle Abreise von St. Goarshausen oder Verlängerung
Zu Beginn dieses Blockes macht der Rheinsteig einen Abstecher in den Westerwald. Er führt Sie durch das waldreiche Tal der Wied, vorbei an Schloss und Burg Sayn (3. Tag), Stammburg der Fürsten von Sayn-Wittgenstein. Ab Vallendar (4. Tag) verläuft der Rheinsteig wieder entlang des Rheins und erreicht die Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz mit fantastischem Ausblick auf das „Deutsche Eck“ (Zusammenfluss mit der Mosel). Weitere Höhepunkte dieser Etappe sind die spektakuläre Ruppertsklamm bei Niederlahnstein (5. Tag), die wunderschön gelegene Marksburg, einzige unzerstörte Höhenburg am Mittelrhein, sowie die „feindlichen Brüder“, die Burgen Sterrenberg und Liebenstein bei Kamp-Bornhofen.
Block 3: St. Goarshausen - Wiesbaden (8 Tage / 7 Nächte)
1. Tag: Individuelle Anreise nach St. Goarshausen
2. Tag: St. Goarshausen - Kaub (22 km, 830 Hm)
3. Tag: Kaub - Lorch (15 km, 600 Hm),
4. Tag: Lorch - Rüdesheim (22,5 km, 570 Hm; Unterkunft ca. 1,5 km abseits des Steigs)
5. Tag: Rüdesheim - Oestrich-Winkel (15 km, 340 Hm)
6. Tag: Oestrich-Winkel - Schlangenbad (20 km, 590 Hm)
7. Tag: Schlangenbad - Wiesbaden (16 km, 290 Hm)
8. Tag: Individuelle Abreise von Wiesbaden
Auftakt Ihrer Wandertour ist die berühmte Loreley bei St. Goarshausen. Weiter geht es in abwechslungsreicher Landschaft mit spektakulären Aussichten auf die umliegenden Burgen durch den so genannten „Freistaat Flaschenhals“ zwischen Kaub und Lorch (3. Tag), einer zirkelförmigen Abgrenzung der Besatzungszonen des Rheinlandes aus der Zeit 1919 - 1923. Gleich hinter der berühmten Weinmetropole Rüdesheim treten Sie in den Rheingau ein. Der Rheinsteig verläuft nun auf Kammwegen und durch eine liebliche Weinbaulandschaft mit vielen Klöstern, darunter das berühmte Kloster Eberbach, ehe am 7. Tag bei Schierstein wieder der Rhein und Wiesbaden erreicht werden.
1. Tag: Beethovenstadt Bonn
Individuelle Anreise nach Bonn. Planen Sie unbedingt etwas Zeit ein, um die „Beethovenstadt“ zu erkunden: Unter anderem locken das ehemalige Regierungsviertel, eine reichhaltige Museumslandschaft, die beschauliche Innenstadt mit prächtigem Renaissance-Rathaus, Beethoven-Haus und schönen Kirchen. Und vielleicht möchten Sie den Tag im Biergarten am Alten Zoll ausklingen lassen…
2. Tag: Petersberg und Königswinter
Der Rheinsteig beginnt auf dem Marktplatz von Bonn vor dem Renaissance-Rathaus und führt über die Kennedy-Brücke auf die rechte Seite des Rheins. Höhepunkte auf dem Weg nach Königswinter sind das Kloster Heisterbach und der weltbekannte Petersberg. Etappenziel ist das sehr touristische Örtchen Königswinter (ca. 17 km, etwa 430 Höhenmeter im Aufstieg).
3. Tag: Im Herzen des Siebengebirges
Heute erwartet Sie die attraktive Parklandschaft des Siebengebirges: Zunächst erklimmen Sie den Geisberg und werden mit einer herrlichen Aussicht über die Höhen des Siebengebirges hinunter zum Rhein und hinüber zur Eifel belohnt. Vielleicht möchten Sie sich im einsam gelegenen „Milchhäuschen“ für den nun folgenden Aufstieg zum Drachenfels stärken. Auch hier ist die Aussicht an klaren Tagen fantastisch! Nun folgt der Abstieg nach Rhöndorf, wo Sie das Grab Adenauers besuchen und sein Wohnhaus besichtigen. Danach geht es noch einmal hinauf, zur Löwenburg, von deren Ruine man ebenfalls eine wunderbare Aussicht genießt. Abstieg in das nette Städtchen Bad Honnef (15 km, 750 Hm).
4. Tag: Natur pur und Waldeinsamkeit
Aufstieg von Bad Honnef durch das Schmelztal zurück zum Rheinsteig. Auf dieser Etappe laufen Sie fast ausschließlich durch einen zum Teil urwüchsigen, wildromantischen Wald. Unterwegs begegnen Sie Bildstöcken, wie dem „Auge Gottes“, und einem barocken Totentanzbild in Bruchhausen. Schließlich erreichen Sie Unkel. Sehenswert ist der mittelalterliche Stadtkern von Unkel mit malerischen Gassen, Fachwerkhäusern, Winzerstuben, sehenswerter Pfarrkirche und schöner Rheinpromenade (16 km, 420 Hm).
5. Tag: Rheinromantik
Der erste Teil dieser Etappe führt über das Plateau der Erpeler Ley mit Blick auf die Überreste der berühmten Brücke von Remagen. Vorbei an der Burg Ockenfels gelangen Sie in das pittoreske Städtchen Linz, wo Sie einen Bummel durch die verträumten Winkel und Gassen der Altstadt mit den farbenfrohen Bürgerhäusern machen sollten, bevor Sie Ihren Weg fortsetzen. Auf dem Kaiserberg genießen Sie noch einmal einen schönen Ausblick auf Linz, dann geht es weiter durch abwechslungsreiche Landschaft und die ebenfalls malerischen Orte Dattenberg und Leubsdorf, hoch zum prächtigen neogotischen Schloss Ahrenfels, bevor Sie zum Kurort Bad Hönningen absteigen, dem heutigen Etappenziel. Erstmals ist hier die Landschaft vom Weinbau geprägt (21 km, 770 Hm).
6. Tag: Der Weg ist das Ziel!
Zwischen Bad Hönningen und Leutesdorf erwartet Sie eine gelungene Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft: Weiche Wege durch Weinberge und Streuobstwiesen wechseln ab mit steilen felsigen Pfaden und Waldabschnitten - und immer wieder fantastische Ausblicke auf das Rheintal. Kulturhistorischer Höhepunkt ist die eindrucksvolle Burgruine Hammerstein, eine der ältesten am Mittelrhein (18 km, 680 Hm).
7. Tag: Individuelle Abreise von Leutesdorf oder Verlängerung.
1. Tag: Individuelle Anreise nach Leutesdorf.
2. Tag: Auf in den Westerwald!
Auf dieser Etappe gelangen Sie von den Weinbergen am Rhein in das waldreiche Tal der Wied und umrunden an den Hängen des Westerwaldes das Neuwieder Becken. Kulturhistorische Höhepunkte sind die Burgruine Altried, Stammburg der Grafen von Wied, sowie kurz vor dem Etappenziel Rengsdorf der „Römergraben“, eine in fränkischer Zeit angelegte Landwehr aus zwei Wällen und Graben (16 km, 530 Hm).
3. Tag: Zoo Neuwied und Schloss Sayn
Der erste Wegabschnitt ist von abwechslungsreichen Pfaden durch einen schönen Wald geprägt. Bei Oberbieber treffen Sie auf einen rekonstruierten Römerturm. Weiter geht es am Zoo Neuwieds vorbei zu Schloss und Burg Sayn. Schloss Sayn wurde im 14. Jahrhundert am Fuße des Burgbergs erbaut und beherbergt heute ein Restaurant und ein Museum. Sie steigen hinauf zur Burg Sayn, die 800 Jahre alte Stammburg der Fürsten von Sayn-Wittgenstein, die eine Falknerei und fantastische Ausblicke auf die Höhen des Westerwaldes und die Rheinebene bietet. Abstieg zur ebenfalls sehenswerten Abtei Sayn im Brexbachtal und Anstieg zu einem Limesturm, Nachbau eines römischen Wachturms. Ziel dieser Etappe ist Bendorf (20 km, 440 Hm).
4. Tag: Festung Ehrenbreitstein und Deutsches Eck
Zu Beginn dieser Etappe ermöglicht die offene Feldlandschaft bei Bendorf weite Ausblicke bis in die Eifel. Dann führt der Rheinsteig durch das idyllische Meerbachtal nach Süden, berührt Vallendar und Urbar und führt schließlich hinauf zur beeindruckenden Burganlage Ehrenbreitstein mit fantastischem Ausblick auf das „Deutsche Eck“, Koblenz, Mosel und Rhein. Am Ende dieser kurzen Etappe bleibt noch Zeit, sich Koblenz auf der anderen Rheinseite anzuschauen (14 km, 440 Hm).
5. Tag: Zwischen Rhein und Lahn
Vom Fuße der Festung Ehrenbreitstein führt Sie der Rheinsteig durch den Wald hinauf zum Aussichtspunkt auf dem Lichter Kopf und dann durch die spektakuläre Ruppertsklamm hinunter zur Lahn und über die Lahnhöhe wieder zum Rhein. Ziel ist das alte Bergbau- und Weinstädtchen Braubach am Fuße der Marksburg (21 km, 640 Hm).
6. Tag: Erstürmung der Marksburg
Anstieg zur wunderschön gelegenen Marksburg, der einzigen unzerstörten Höhenburg am Mittelrhein, die im Rahmen einer lohnenswerten Führung besichtigt werden kann. Im Schutz der Burg geht es weiter durch Wald und Bachtäler zu schönen Ausblicken auf die Rheinschleife und den Streuobstwiesen bei Filsen. Ziel dieser Etappe ist Kamp-Bornhofen (20,5 km, 660 Hm).
7. Tag: Die „Feindlichen Brüder“
Diese Etappe beginnt mit dem Anstieg zu den Burgen Liebenstein und Sterrenberg, bekannt als die „Feindlichen Brüder“. Der zweite Höhepunkt dieser Etappe ist die Burg Maus oberhalb von Wellmich. Der letzte Aufstieg des Tages führt auf den Patersberg mit eindrucksvollem Ausblick auf die Burgen Katz, Maus und Rheinfels, bevor es hinab nach St. Goarshausen geht. (20 km, 760 Hm).
8. Tag: Individuelle Abreise von St. Goarshausen oder Verlängerung
1. Tag: Individuelle Anreise nach St. Goarshausen
2. Tag: Die schöne Loreley
Die „Königsetappe“ des Rheinsteigs führt zunächst zur Burg Katz und dann zum weltberühmten Loreleyfelsen. Clemens von Brentano erfand die Figur der Lore Ley, Heinrich Heine widmete ihr ein berühmtes Gedicht und schließlich wurde sie auch noch zur Protagonistin eines Volkslieds. Tatsächlich lässt sich der Name wohl von den Wörtern ley (Fels) und loren (rauschen) ableiten. Auch landschaftlich ist diese Etappe sehr abwechslungsreich: Im ständigen Auf und Ab geht es zum Etappenziel Kaub (22 km, 830 Hm).
3. Tag: „Freistaat Flaschenhals“
Die heutige Etappe führt durch den so genannten „Freistaat Flaschenhals“ zwischen Kaub und Lorch, ein Kuriosum, das zwischen 1919 und 1923 durch die zirkelförmige Abgrenzung von Besatzungszonen der Franzosen um den Main und der Amerikaner um Koblenz entstand und das Gebiet zwischen Kaub und Lorch in der Form eines Flaschenhalses aussparte. Auf dem Weg von Kaub nach Lorch passieren Sie eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit spektakulären Aussichten, zum Beispiel auf Kaub mit der im Fluss gelegenen Burg Pfalzgrafenstein und das sehenswerte Städtchen Lorch am Rhein mit seiner gotischen Kirche, Ihr heutiges Etappenziel (15 km, 600 Hm).
4. Tag: Vom Mittelrheintal in den Rheingau
Vom Ausgangspunkt Lorch führt diese aussichtsreiche Etappe auf den sagenumwobenen „Teufelskadrich“, dessen Steilhänge zehntausende von eiszeitlichen Steinblöcken zieren. Nach dem Abstieg zum „Rotweinort“ Assmannshausen steigen Sie auf zum Jagdschloss und Landschaftspark Niederwald, einem frühen „Freizeitpark“, den Mitte des 18. Jahrhunderts ein Adeliger zur Belustigung seiner Gäste anlegen ließ. Vom Niederwalddenkmal, das mit der riesigen Germania pathetisch an den Sieg über Frankreich 1871 und die Gründung des Deutschen Reiches erinnert, genießen Sie noch einmal einen überwältigenden Ausblick, bevor es hinabgeht nach Rüdesheim (22,5 km, 570 Hm).
5. Tag: Klöster und Weinberge
Sie sollten einen Bummel durch das malerisch an den Hängen des Rheingaus gelegene mittelalterliche Städtchen Rüdesheim unternehmen, bevor Sie zu der heutigen kürzeren Etappe starten, die durch Weinberge an Klöstern und Kapellen vorbeiführt nach Oestrich-Winkel. Sehenswert sind u. a. die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard und das Kloster Marienthal (15 km, 340 Hm).
6. Tag: Wein und Wasser
Auch diese Etappe wird bestimmt durch die Weiten der Weinberge des Rheingaus und spirituellen Höhepunkte, wie das Kloster Eberbach mit seinem berühmten Dormitorium („Der Name der Rose“), die Klosterkirche, der Weinkeller und das Museum. Etappenziel ist der beschauliche Kurort Schlangenbad (20 km, 590 Hm).
7. Tag: Die letzte Etappe
Die letzte Rheinsteig-Etappe führt durch Wälder und Weinberge nach Wiesbaden und klingt dort am glanzvollen Biebricher Schloss mit idyllischem Park aus (16 km, 290 Hm).
8. Tag: Individuelle Abreise von Wiesbaden
Anforderungsprofil
Die Tagesetappen haben eine durchschnittliche Länge von 18 km. Auch wenn der höchste Punkt des Rheinsteiges bei „nur“ 350 m über Normalnull liegt (Block 1), sind durch das stete Auf und Ab im Mittel rund 450 Höhenmeter im Aufstieg im Lauf eines Tages zu bewältigen, in der Spitze bis zu 830 Höhenmeter (Block 3). Die Ausschilderung des Rheinsteiges ist durchgängig vorbildlich. Nahezu alle Wanderetappen lassen sich vor Ort entweder mit der Bahn oder dem Rheinschiff (auf eigene Kosten) verkürzen. Wegen der vielen Steigungen sollten Sie über Wandererfahrung verfügen.
Ihre Unterkünfte
Sie übernachten in ausgesuchten Hotels und Pensionen entlang des Rheinsteigs. Viele der Unterkünfte werden familiär geführt und sind besonders auf die Bedürfnisse von Wanderern eingestellt. Alle Zimmer verfügen über Bad/Dusche und WC. Im Reisepreis ist ein in der Regel reichhaltiges Frühstück enthalten, in vielen Unterkünften können Sie ein Lunchpaket für unterwegs erhalten (nicht im Reisepreis inklusive). Viele Häuser verfügen zudem über ein Restaurant oder eine Weinstube. Sofern nicht anders angegeben, liegen die Unterkünfte entweder direkt am Rheinsteig oder weniger als 1 km davon entfernt.
Gut zu wissen
Unter anderem aufgrund der attraktiven, abwechslungsreichen und naturnahen Wegführung und hervorragenden Markierung und Beschilderung wurde der Rheinsteig 2006 als Premiumwanderweg nach dem Deutschen Wandersiegel zertifiziert. Der Rheinsteig ist gut erreichbar mit der Bahn und dem PKW und liegt in der Nähe zu mehreren Flughäfen. Die Rheinschifffahrt und ein engmaschiges Netz von Bahnhöfen und Buslinien bieten zudem vielfältige Einstiegs- und Ausstiegsmöglichkeiten.