Die beiden Nationalparks zählen zu den schönsten und artenreichsten Regionen Europas. In ihrem Erscheinungsbild könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Im Nationalpark Aigüestortes dominieren schroffe Granitgipfel, Schwarzkieferwälder und zahllose Hochgebirgsseen sowie Wasserfälle das zauberhafte Landschaftsbild. Der Ordesa-Nationalpark ist berühmt für seine spektakulären Kalksteincanyons und die majestätischen Gipfeln der schneebedeckten 3.000er.

Leistungen:

| Termine und Preise | |
| Preise pro Person in Euro 2012: | |
| DZ / EZ | |
| Di 04.09. - So 16.09.12: | 1.635 / 1.795 |
| Zuschlag für ein ½ DZ: | 80 |
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| Reise-Code: | WF2N |
| Veranstalter: | pura - aktiv reisen |
| Teilnehmer: | mind. 3, max. 12 |

Reiseverlauf
Jeweils drei Tage verbleiben wir an zwei Standorten (Espot und Boí) im Aigüestortes-Nationalpark. Die letzten sechs Tage erkunden wir den Ordesa-Nationalpark und seine Seitentäler von Bielsa aus.
1. Tag: Nachmittags Fahrt vom Flughafen Barcelona nach Espot.
2. Tag: Durch schattigen Schwarzkieferwald wandern wir auf dem Pyrenäenhochweg GR 11 zum Sant Maurici-See, in dessen Wasser sich der Doppel-Gipfel des Els Encantants spiegelt. Von einem Mirador haben wir herrliche Panorama-Blicke (ca. +/- 610 Hm im Auf- und Abstieg, ca. 4 h Nettogehzeit).
3. Tag: Fahrt im Nationalpark-Jeep-Taxi zur Schutzhütte Amitges. Unsere Wanderung führt uns tief in das Innere des Nationalparks: Von den Granitgipfeln stürzen Wasserfälle und Sturzbäche hinab in das grüne Hochtal. Über den GR11 geht es zurück zum Sant-Maurici-See (+570 / - 700 Hm, 4½ h).
4. Tag: Fahrt nach Boi (Standortwechsel). Unsere Wanderung führt uns über alte Saumpfade an den vier romanischen Boí-Kirchen (UNESCO-Weltkulturerbe) vorbei (320 Hm, 3½ h).
5. Tag: Vorbei an einer wunderschönen Weiden- und Wiesenlandschaft, geht es durch eine markante Granitlandschaft zum Estany Negre: Das kristallklare Wasser wirkt, als wäre es schwarz (+/- 440 Hm, 4½ h).
6. Tag: Schattiger Tannen- und Buxbaumwald begleitet uns durch das grüne Nicolau-Tal zum malerischen Bergsee Llebreta. Wir genießen den Ausblick auf mehrere Wasserfälle (+/- 290 Hm, 4 h).
7. Tag: Fahrt nach Bielsa (Standortwechsel). Am Fuße des Monte Perdido (3.355 m) stürzen unzählige Wasserfälle kaskadenartig bis zu 1.000 m in die Tiefe. Ein sanft ansteigender Pfad führt uns in eine einzigartige Hochgebirgswelt (+/- 350 Hm, 3½ h).
8. Tag: Wir besuchen den größten der typischen, tief eingeschnittenen Kalksteincanyons des Ordesa-Nationalparks. Über einen Hochweg gelangen wir in ein malerisches Bergdorf und sehen die dramatische Klamm des Rios (+/- 420 Hm, 4½ h).
9. Tag: Ruhetag.
10. Tag: Entlang des plätschernden Rios gehen wir durch die legendäre Ordesa-Schlucht. Links und rechts des Weges erheben sich die Steilwände mit einer solchen Macht und Schönheit, dass sie jeden Besucher in ihren Bann ziehen (+/- 300 Hm, 5 h).
11. Tag: In einem entlegenen Seitental genießen wir am Zusammenfluss dreier Gebirgsbäche den Fernblick auf den schneebedeckten Posets, dem zweithöchsten Berg der Pyrenäen (+/- 700 Hm, 6 h).
12. Tag: Unsere Wanderung nutzen wir zur intensiven Geierbeobachtung (+/- 200 Hm, 3 h). Am Nachmittag besichtigen wir Ainsa mit der liebevoll restaurierten Altstadt und mittelalterlicher Burganlage.
Tag 13: Morgens Fahrt zurück zum Flughafen Barcelona.
Tag 1: Anreise nach Espot
Treffpunkt am Flughafen Barcelona und Fahrt nach Espot, dem Eingang zum östlichen Aigüestortes-Nationalpark.
Tag 2: Estany de Sant Maurici
Kurze Fahrt zum Parkplatz Prat de Pierro (1.640 m) am Eingang zum Nationalpark. Durch schattigen Schwarzkieferwald wandern wir auf dem sanft ansteigenden Pyrenäenhochweg GR 11 zum Sant Maurici-See (1.910 m). In seinem Wasser spiegelt sich der Doppel-Gipfel des Els Encantants („die Bezaubernden“). Unsere Wanderung führt uns entlang des Ufers und dann - vorbei an einem weiteren, kristallklaren Hochgebirgssee - zu einem Mirador (2.190 m) mit herrlichem Panorama-Blick. Am anderen Ufer des Estany Maurici vorbei steigen wir wieder hinab zum Parkplatz (ca. +/- 610 Hm im Auf- und Abstieg, ca. 4 h Nettogehzeit)
Tag 3: Bezaubernder Hoch-Aigüestortes
Zunächst fahren wir in den offiziellen Jeep-Taxis der Nationalparkverwaltung zum höchsten, mit dem Auto erreichbaren Punkt, zur Hochgebirgshütte Amitges (2.380 m). Unsere Wanderung führt uns an zahlreichen, kristallklaren Hochgebirgsseen zum Tor von Ratera (2.572 m) mit Fernblicken in den westlichen Nationalpark. Tief im Inneren des Nationalparks und weitab der Zivilisation genießen wir die spektakuläre Hochgebirgsszenerie: Von teils schneebedeckten, schroffen Granitgipfeln stürzen Wasserfälle und sprudelnde Sturzbäche hinab in das grüne Hochtal. Über den GR11 steigen wir schließlich wieder hinab zum Sant-Maurici-See (1.930m), von wo es im Jeep-Taxi zurück ins Tal geht (+570 / - 700 Hm, 4½ h).
Tag 4: Standortwechsel & UNESCO Boí-Kirchen
Fahrt nach Boí. Im Ort besuchen wir das Nationalpark-Museum und die Kirche St. Joan aus dem 11. Jh. Über einen alten Verbindungsweg steigen wir auf zu den Kirchen von Taüll. Sant Climent gilt als die besterhaltene und schönste romanische Kirche Nordspaniens! Über einen Saumpfad gelangen wir schließlich nach Sant Quirc de Taüll (+/- 320 Hm, 3½ h).
Tag 5: Der schwarze See
Nach einem kurzen Anstieg gelangen wir zum großen Stausee des Cavallers. Vorbei an einer wunderschönen Weiden- und Wiesenlandschaft, geht es durch eine markante Granitlandschaft mit zahlreichen Wasserfällen zum Estany Negre: Das kristallklare Wasser wirkt (durch die Untergrundbeschaffenheit), als wäre es schwarz (+/- 440 Hm, 4½ h).
Tag 6: Grünes Nicolau-Tal und Wasserfälle
Schattiger Tannen- und Buxbaumwald begleitet uns durch das grüne Nicolau-Tal zum malerischen Bergsee Llebreta. Nach einem kurzen Aufstieg hören wir schon das gewaltige Rauschen mehrerer Wasserfälle, deren Anblick wir von einer Aussichtsplattform genießen (+/- 290 Hm, 4 h).
Tag 7: Standortwechsel & atemberaubendes Pineta
Fahrt nach Bielsa. Nach dem Check In geht es zum Talschluss des Pineta. Am Fuße des Monte Perdido (3.355 m), des höchsten Kalksteinbergs Europas, ragen die Steilwände bis zu 1.000 Höhenmeter in das Tal. Kaskadenartig stürzen unzählige Wasserfälle in die Tiefe. An den Flanken des Tals führt uns ein sanft ansteigender Pfad in eine einzigartige Hochgebirgswelt (+/- 350 Hm, 3½ h).
Tag 8: Dramatische Schluchten
Wir besuchen den größten der typischen, tief eingeschnittenen Kalksteincanyons des Ordesa-Nationalparks. Die dramatische Klamm des Rios ist ein Spektakel. Über den Pyrenäen-Hochweg GR-15 gelangen wir in ein malerisch an einen Berghang gelehntes Dorf. Unseren Rundweg setzen wir über ein kurzes Stück (kaum befahrene) Straße fort, zurück zum Parkplatz (+/- 420 Hm, 4½ h).
Tag 9: Ruhetag
Am heutigen Tag haben Sie die Möglichkeit sich auszuruhen, Bielsa zu erkunden, im kalten Wasser des Rio Cinca zu baden oder selbständig ein Stück entlang des Höhenwanderweges GR 11 zu wandern.
Tag 10: Traumhaftes Ordesa
Eine etwas längere Anfahrt (ca. 90 min) ist notwendig, um das Highlight des Nationalparks zu sehen. Entlang des plätschernden Rios gehen wir durch die legendäre Ordesa-Schlucht bis zum Wasserfall am Talschluss. Links und rechts des sanft ansteigenden Weges erheben sich die Steilwände mit einer solchen Macht und Schönheit, dass sie jeden Besucher in ihren Bann ziehen (+/- 300 Hm, 5 h).
Tag 11: Entlegenes Seitental
In einem entlegenen Seitental wandern wir entlang des Pyrenäen-Hochwegs GR 11. An dem Zusammenfluss dreier Gebirgsbäche machen wir Halt und genießen den Fernblick auf den schneebedeckten Posets, dem zweithöchsten Berg der Pyrenäen. Auf dem Rückweg kehren wir ein und genießen das Panorama des Naturparks (+/- 700 Hm, 6 h).
Tag 12: Geierbeobachtung und Spuren des Mittelalters
Durch den dicht bewachsenen Steineichenwald erreichen wir eine Quelle und schließlich einen idyllischen Picknickplatz mit Tiertränken. Während unserer Wanderung sehen wir zahllose Geier kreisen (+/- 200 Hm, 3 h). Am Nachmittag halten wir in Ainsa, der Hauptstadt der Region. Wir besichtigen die auf einer Anhöhe liegende, liebevoll restaurierte Altstadt. Es bleibt Zeit, selbständig die gut erhaltene, mittelalterliche Burganlage, den Arkadengang der Plaza Mayor und die Altstadt zu erkunden.
Tag 13: Abreise nach Barcelona
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Wir kehren zurück nach Barcelona.
Anforderungsprofil
Hochgebirgswanderungen in einer Höhe bis maximal 2.580 m. Im Mittel gehen wir täglich 500 Höhenmeter im Aufstieg bei einer durchschnittlichen Gehzeit von 5 Stunden. Klettersteige und Gewaltmärsche sind tabu. Trittsicherheit, eine stabile Gesundheit und gute Grundkondition werden vorausgesetzt.
Ihre Unterkünfte
Neunmal übernachten Sie in 3-Sterne-Hotels und dreimal in einem zwei Sterne-Hotel. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Vollbad und TV. Morgens stehen Ihnen Büffets zur Verfügung, abends erhalten Sie in allen Hotels ein 3-Gänge-Menü mit mind. einem Auswahlessen.
Gut zu wissen
Gern unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Flugangebot für Ihre An- und Abreise. Ihr Flieger muss am Anreisetag bis spätestens 15:00 Uhr in Barcelona landen und darf am Abreisetag nicht vor 14:00 Uhr abfliegen. Alle Fahrten in unserem Kleinbus werden als kostenloser Service-Transfer angeboten. Wir behalten uns vor, die Reise bis 14 Tage vor Reisebeginn abzusagen, wenn die angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden konnte (vgl. auch Punkt 6.2. unserer AGB). Vorgesehener Reiseleiter für beide Termine ist Stephan Isenmann.
| Norbert u. Gabi | Kundennote: 1 |
| Die sehr gut ausgearbeiteten Wandertouren haben uns jeden Tag begeistert. Unserem sehr engagierten Tourguide Stefan, welcher der Gruppe Land / Menschen / Kultur und regionale Küche stets kompetent und humorvoll näher brachte gilt ganz besonderer Dank. Die Unterbringung in den einzelnen Hotels sowie der Service und das Essen sind positiv zu vermerken. Wir können diese Reise jedem Wanderfreund nur empfehlen. | |
| K.W. | Kundennote: 1+ |
| Wanderungen im Aigüestortes- und Ordesa-NP in atemberaubender Landschaft, begünstigt durch anhaltend sonnig-warmes Wetter. Unser Reiseleiter führte uns fachkundig, engagiert und immer freundlich und gut gelaunt. Sämtliche Quartiere waren sehr gut, das Essen gut und reichlich. In der Halbpension eingeschlossenes Wasser und Tischwein hielten die Nebenkosten gering. | |
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