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Via de la Plata - Weltkulturerbe pur!

Besinnlichkeit und Ruhe erleben Sie auf dem Jakobsweg Via de la Plata noch reichlich. Dank unserer komplexen Logistik inkl. des Transferservices und des inkludierten Gepäcktransportes können die Tagesetappen auch von „Normalwanderern“ genossen werden. Gleich fünf UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten sprechen für den enormen kulturellen Reichtum der Via de la Plata. Die Olivenhaine Andalusiens, die grünen Flusstäler der Extremadura, die hohen Berge Kastiliens und das überbordend grüne Galicien sorgen für die größten Naturkontraste unter den spanischen Jakobswegen. Erleben Sie es selbst! z.B. 7 Tage von Ourense nach Santiago de Compostela ab EUR 468


Reiseverlauf

Block 1: Sevilla – Zafra (8 Tage / 7 Nächte):
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Sevilla,
2. Tag: Sevilla – Guillena (ca. 22 km, ca. 70 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Guillena – Castilblanco de los Arroyos (18 km, 370 Hm),
4. Tag: Castilblanco – Almadén de la Plata (29 km, 540 Hm | optional morgens Verkürzungstransfer für ca. 10 km),
5. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für ca. 14 km und Wanderung El Real de la Jara – Monesterio (21 km, 360 Hm),
6. Tag: Monesterio – Fuente de Cantos (21 km, 160 Hm),
7. Tag: Fuente de Cantos – Zafra (25 km, 130 Hm),
8. Tag: Abreise in Eigenregie aus Zafra oder Verlängerung.

Block 2: Zafra – Cáceres (9 Tage / 8 Nächte):
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Zafra,
2. Tag: Zafra – Villafranca de los Barros (ca. 19 km, ca. 170 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Villafranca de los Barros – Almendralejo (18 km, 40 Hm),
4. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für ca. 15 km und Wanderung Torremejía – Mérida (16 km, 60 Hm),
5. Tag: Mérida – Aljucén (18 km, 200 Hm),
6. Tag: Aljucén – Alcuéscar (19 km, 260 Hm),
7. Tag: Alcuéscar – Aldea del Cano (16 km, 50 Hm),
8. Tag: Aldea del Cano – Cáceres (22 km, 130 Hm),
9. Tag: Abreise in Eigenregie aus Cáceres oder Verlängerung.

Block 3: Cáceres – Salamanca (10 Tage / 9 Nächte):
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Cáceres,
2. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 20 km und Wanderung Stausee Alcántara – Cañaveral (ca. 16 km, ca. 180 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Cañaveral – Riolobos und 17 Uhr Verkürzungstransfer zum Hotel in Galisteo (23 km, 320 Hm),
4. Tag: Galisteo – Ventaquemada (23 km, 180 Hm) und 17 Uhr Transfer zum Hotel in Aldeanueva del Camino,
5. Tag: 9 Uhr Rücktransfer und Wanderung Ventaquemada – Aldeanueva del Camino (26 km, 200 Hm),
6. Tag: Aldeanueva – Calzada de Bejar (23 km, 510 Hm),
7. Tag: Calzada de Bejar – Fuenterroble (21 km, 290 Hm),
8. Tag: Fuenterroble – San Pedro de Rozadas (28 km, 410 Hm),
9. Tag: San Pedro de Rozadas – Salamanca (23 km, 150 Hm),
10. Tag: Abreise in Eigenregie aus Salamanca oder Verlängerung.

Block 4: Salamanca – Puebla de Sanabria (9 Tage / 8 Nächte):
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Salamanca,
2. Tag: Salamanca – Calzada de Valdunciel (ca. 17 km, ca. 130 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Calzada de Valdunciel – El Cubo (20 km, 140 Hm) und 17 Uhr Transfer zum Hotel in Zamora,
4. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 13 km und Wanderung Villanueva de Campean – Zamora (19 km, 120 Hm),
5. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 14 km und Wanderung Montamarta – Granja de Moreruela (25 km, 180 Hm),
6. Tag: Granja de Moreruela – Tábara (26 km, 270 Hm),
7. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 30 km und Wanderung Calzadilla de Tera – Mombuey (25 km, 220 Hm),
8. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 8 km und Wanderung Cernadilla – Puebla de Sanabria (23 km, 330 Hm),
9. Tag: Abreise in Eigenregie aus Puebla de Sanabria oder Verlängerung.

Block 5: Puebla de Sanabria – Ourense (7 Tage / 6 Nächte):
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Puebla de Sanabria,
2. Tag: Puebla de Sanabria – Padornelo (ca. 22 km, ca. 620 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 6 km und Wanderung Lubián – A Gudiña (24 km, 630 Hm),
4. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 10 km und Wanderung Venda Capela – Laza (25 km, 420 Hm) und 17 Uhr Transfer zum Hotel in Xunqueria,
5. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 12 km und Wanderung Alberguería – Xunqueira (21 km, 280 Hm),
6. Tag: Xunqueira – Ourense (22 km, 210 Hm),
7. Tag: Abreise in Eigenregie aus Ourense oder Verlängerung.

Block 6: Ourense – Santiago (7 Tage / 6 Nächte):
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach A Ourense,
2. Tag: Ourense – Cea (ca. 21 km, ca. 630 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für ca. 9 km und Wanderung Monasterio de Oseira – Lalín 2000 (28 km, 610 Hm),
4. Tag: Lalín 2000 – Bandeira (17 km, 345 Hm),
5. Tag: Bandeira – Galegos (17 km, 265 Hm),
6. Tag: Galegos – Santiago (17 km, 380 Hm),
7. Tag: Abreise in Eigenregie aus Santiago oder Verlängerung.


Termine & Preise

Preise 2019 pro Person in Euro
Anreise täglich möglich. Ganzjährig buchbar.

Block 1 (Sevilla – Zafra)
Beste Reisezeit: März - Juni & September - November

DZ EZ
1 Teilnehmer - 915
Ab 2 Teilnehmern 598 738
Reisecode: WTVP 01


Block 2 (Zafra – Cáceres)
Beste Reisezeit: März - Juni & September - November
DZ EZ
1 Teilnehmer - 946
Ab 2 Teilnehmern 628 798
Reisecode: WTVP 02


Block 3 (Cáceres – Salamanca)
Beste Reisezeit: März - Juni & September - November
DZ EZ
1 Teilnehmer - 1.298
Ab 2 Teilnehmern 798 992
Reisecode: WTVP 03


Block 4 (Salamanca – Puebla de Sanabria)
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
DZ EZ
1 Teilnehmer - 1.165
Ab 2 Teilnehmern 730 920
Reisecode: WTVP 04


Block 5 (Puebla de Sanabria – Ourense)
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
DZ EZ
1 Teilnehmer - 896
2 Teilnehmer 530 698
Reisecode: WTVP 05


Block 6 (Ourense – Santiago)
Beste Reisezeit: Mai - Oktober
DZ EZ
1 Teilnehmer - 688
2 Teilnehmer 468 629
Reisecode: WTVP 06


Leistungen

  • ✓ Übernachtungen inkl. Frühstück: Details zur Hotelklassifizierung entnehmen Sie bitte "Reise als PDF" (grüner Button unten rechts)
  • ✓ Taxitransfers gemäß Ausschreibung
  • ✓ Zuverlässiger Gepäcktransport für 1 Gepäckstück à max. 20 kg pro Person von Hotel zu Hotel während der Wanderungen
  • ✓ 1 detailliertes Reiseinfo-Paket pro Zimmer (Wanderführer-Buch „Via de la Plata“, PURA-Sprachführer Deutsch-Spanisch, Stadtplan der Großstädte, GPS-genauer Lageplan pro Hotel, kompakte Buchungsübersicht mit allen wichtigen Adressen)
  • ✓ 1 Hotel- und 4 Verkürzungstransfers im Taxi, damit Ihre Etappen machbar bleiben
  • ✓ 1 Pilgerpass pro Person
  • ✓ Notfall-Assistenz: Unser englisch- und teilweise deutschsprachiges Service-Team in Galicien steht Ihnen an 7 Tagen pro Woche telefonisch zur Verfügung

Reise-Code: WTVP
Veranstalter: pura - aktiv reisen
Teilnehmer: min. 1

Via de la Plata - Weltkulturerbe pur!

Besinnlichkeit und Ruhe erleben Sie auf dem Jakobsweg Via de la Plata noch reichlich. Die Olivenhaine Andalusiens, die grünen Flusstäler der Extremadura, die hohen Berge Kastiliens und das überbordend grüne Galicien sorgen hier für die größten Naturkontraste unter den spanischen Jakobswegen. Obendrauf gibt es gleich fünf UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten entlang der Via de la Plata zu entdecken. Dank PURAs komplexer Logistik inklusive des Transferservices und dem Gepäcktransport können Sie Ihre Tagesetappen voll und ganz genießen. Erleben Sie es selbst!

Sie entscheiden, wann es los geht und wie lange Ihre Reise dauert!
Mithilfe des Wanderführer-Buchs, der Stadt- und unserer detaillierten Hotellagepläne können Sie Ihr Tempo während der Tagesetappen selbst bestimmen. Sie entscheiden, ob Sie einen oder mehrere Blöcke hintereinander auf der Via de la Plata gehen wollen. Auch das Reisedatum können Sie frei wählen, denn diese Reise ist grundsätzlich ganzjährig buchbar. Auf grund der klimatischen Bedingungen empfehlen wir Ihnen - abhängig vom Streckenabschnitt - unterschiedliche Reisezeiträume. Bitte beachten Sie hierzu die Angabe „Beste Reisezeit“ im Preisteil des jeweiligen Blockes.


Reise-Steckbrief, Block 1: Sevilla – Zafra 
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Sevilla,
2. Tag: Sevilla – Guillena (ca. 22 km, ca. 70 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Guillena – Castilblanco de los Arroyos (18 km, 370 Hm),
4. Tag: Castilblanco – Almadén de la Plata (29 km, 540 Hm | optional morgens Verkürzungstransfer für ca. 10 km),
5. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für ca. 14 km und Wanderung El Real de la Jara – Monesterio (21 km, 360 Hm),
6. Tag: Monesterio – Fuente de Cantos (21 km, 160 Hm),
7. Tag: Fuente de Cantos – Zafra (25 km, 130 Hm),
8. Tag: Abreise in Eigenregie aus Zafra oder Verlängerung.

Von andalusischer Lebensfreude & liebenswerten Kirchturmbesetzern
Sevilla, Inbegriff andalusischer Lebensfreude, ist allein eine Reise wert! Die südliche Altstadt beheimatet mit dem mittelalterlichen Königspalast Alcázar und der größten gotischen Kirche der Welt - der „Giralda“ - gleich zwei UNESCO-Weltkulturerbestätten. Und ein Bummel durch die engen Gassen des „jüdischen Viertels“ Santa Cruz darf auf dem Besuchsprogramm natürlich nicht fehlen. So können erst mal die Augen reichlich wandern, bevor es ihnen die Füße nachtun. Ihre ersten vier Wanderungen führen überwiegend auf Schotterpisten und Feldwegen entlang von Oliven- und Korkeichenhainen sowie durch Dörfer mit freundlichen Menschen. Auf dem Weg nach Almadén de la Plata wollen noch zwei „500er-Gipfel“ überwunden werden. Die „Berge“ rundum kleiden sich zur Abwechslung sogar mit Mischwäldern. Kurz darauf dominieren aber schon wieder die endlos wirkenden Olivenhaine und Getreidefelder. Hinter Real de la Jara gelangen Sie in die Extremadura. Richtig schön ist es hier im Frühjahr, wenn am Wegesrand Wildblumen und roter Klatschmohn blühen. Und Ornithologen brechen dann in Jubelstürme aus, denn das dünn besiedelte Bundesland ist eine bedeutende Durchgangsstation für zahllose Zugvögel. Wenn Sie es hier klappern hören, sind es meist nicht die Handwerker, sondern die Störche: Auf nahezu jedem Kirchturm thront ein Storchennest! So auch in der gemütlichen, mittelalterlichen Altstadt von Zafra, Ihrer letzten Station im ersten Block.


Reise-Steckbrief, Block 2: Zafra – Cáceres
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Zafra,
2. Tag: Zafra – Villafranca de los Barros (ca. 19 km, ca. 170 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Villafranca de los Barros – Almendralejo (18 km, 40 Hm),
4. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für ca. 15 km und Wanderung Torremejía – Mérida (16 km, 60 Hm),
5. Tag: Mérida – Aljucén (18 km, 200 Hm),
6. Tag: Aljucén – Alcuéscar (19 km, 260 Hm),
7. Tag: Alcuéscar – Aldea del Cano (16 km, 50 Hm),
8. Tag: Aldea del Cano – Cáceres (22 km, 130 Hm),
9. Tag: Abreise in Eigenregie aus Cáceres oder Verlängerung.

Über stille Pfade & besondere Städte
Die Altstadt Zafras trägt den Titel eines nationalen Kulturguts von besonderem Wert. Entsprechend kurzweilig ist ein Bummel von der Plaza Chica, die von Ziegelsteinarkaden gesäumten Häusern umgeben ist, zum festungsähnlichen Grafenpalast aus dem 15 Jh. Kaum haben Sie die verwinkelten Gassen Zafras verlassen, schon sind Sie mittendrin in der weitläufigen Landschaft der Tierra de Baros. Beim Marsch durch die endlos wirkenden Getreidefelder stellt sich die innere Ruhe von ganz allein ein. Vereinzelte Mandel- und Olivenplantagen sowie Weinfelder sorgen für Abwechslung. Mittendrin liegt Mérida! Und das ist ein ganz besonderer Ort, gleicht doch vor allem seine Altstadt einem Freilichtmuseum: Wenn beim Ausschachten eines Kellers mal wieder Reste der römischen Siedlung gefunden worden sind, dann bleibt das Haus zwar stehen, aber der „Keller“ wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Faszinierend! Als Naturparadies mit stillen Pfaden inmitten von Getreidefeldern, Weiden und Wäldern zeigt sich die ländliche Extremadura auf dem weiteren Weg. Die gesamte Region wurde schon von den Römern besiedelt. So wurde z. B. die Kirche Santa Luciá del Trampal etwa im 7. Jh. mit Bruchsteinen eines römischen Tempels errichtet. Das später im Stil der Gotik wiederaufgebaute Kleinod liegt etwa 3 km südlich von Alcuéscar und lohnt einen Abstecher. In Cáceres gibt es dann wieder Mittelalter pur! In der von einer Festungsmauer umgebenen Altstadt sammeln sich rund um die Kathedrale Santa María eine Reihe von Palästen, Villen und Adelshäusern.


Reise-Steckbrief, Block 3: Cáceres – Salamanca

1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Cáceres,
2. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 20 km und Wanderung Stausee Alcántara – Cañaveral (ca. 16 km, ca. 180 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Cañaveral – Riolobos und 17 Uhr Verkürzungstransfer zum Hotel in Galisteo (23 km, 320 Hm),
4. Tag: Galisteo – Ventaquemada (23 km, 180 Hm) und 17 Uhr Transfer zum Hotel in Aldeanueva del Camino,
5. Tag: 9 Uhr Rücktransfer und Wanderung Ventaquemada – Aldeanueva del Camino (26 km, 200 Hm),
6. Tag: Aldeanueva – Calzada de Bejar (23 km, 510 Hm),
7. Tag: Calzada de Bejar – Fuenterroble (21 km, 290 Hm),
8. Tag: Fuenterroble – San Pedro de Rozadas (28 km, 410 Hm),
9. Tag: San Pedro de Rozadas – Salamanca (23 km, 150 Hm),
10. Tag: Abreise in Eigenregie aus Salamanca oder Verlängerung.

Über schwarze Schweine & alte Baukunst
Cáceres verfügt über eine der schönsten und eindrucksvollsten Altstädte Spaniens. Das gut erhaltene mittelalterliche Ensemble beeindruckte wohl auch die UNESCO, weshalb sich die gesamte Altstadt mit dem Titel „Weltkulturerbe“ schmücken darf. Da auf den nächsten 45 km hinter Cáceres keine Übernachtungsmöglichkeit besteht, bringen wir Sie mit dem Taxi dahin, wo es wieder richtig schön wird. Und so wandern Sie dann die erste Tageshälfte entlang dem Stausee Alcántara auf Feldwegen nach Cañaveral.  Auf den Weiden und zwischen den Korkeichen tummeln sich sorglos die berühmten „schwarzen“ Iberischen Schweine. Dann führt Sie die Via de la Plata ganz stilecht durch den Arco de Cáparra, einem 4-bogigen Tor, das Teil einer römischen Ausgrabungsstätte ist und kurz hinter Ventaquemada liegt. Das Kastilische Scheidegebirge mit den bis zu 2.000 Meter hohen Gipfeln zeigt sich kurz hinter Aldeanueva. Zum Glück sehen Sie es nur aus der Ferne, denn die Via de la Plata führt Sie geradewegs durch die Täler. Und dann wartet mit Salamanca ja noch ein echtes Highlight auf Sie! Die Altstadt ist ein Paradebeispiel mittelalterlicher Baukunst und gehört ebenfalls - Sie werden es schon ahnen - zum UNESCO-Weltkulturerbe.


Reise-Steckbrief, Block 4: Salamanca – Puebla de Sanabria
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Salamanca,
2. Tag: Salamanca – Calzada de Valdunciel (ca. 17 km, ca. 130 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: Calzada de Valdunciel – El Cubo (20 km, 140 Hm) und 17 Uhr Transfer zum Hotel in Zamora,
4. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 13 km und Wanderung Villanueva de Campean – Zamora (19 km, 120 Hm),
5. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 14 km und Wanderung Montamarta – Granja de Moreruela (25 km, 180 Hm),
6. Tag: Granja de Moreruela – Tábara (26 km, 270 Hm),
7. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 30 km und Wanderung Calzadilla de Tera – Mombuey (25 km, 220 Hm),
8. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 8 km und Wanderung Cernadilla – Puebla de Sanabria (23 km, 330 Hm),
9. Tag: Abreise in Eigenregie aus Puebla de Sanabria oder Verlängerung.

Über mittelalterliche Städte & den Camino Sanabrés
Die Plaza Mayor von Salamanca gilt als einer der schönsten Plätze Spaniens. Nur 500 m weiter liegen die älteste Universität Spaniens (13. Jh.) und zwei Kathedralen aus dem 12. und 16. Jh., die aber einen Gebäudekomplex bilden. Da gibt es also viel zu sehen. Aber wandern sollen Sie ja auch noch! Und Ihr Wanderrevier der nächsten zwei Tage ist die kastilische Hochebene. Beim Betrachten der weitläufigen Weiden und Felder richtet sich der Blick fast zwangsläufig nach innen. Aber nur kurz, denn mit Zamora folgt das nächste Highlight: Als Perle mittelalterlicher Architektur gelten die romanische Kathedrale, die Stadtmauer und gleich die gesamte Altstadt Zamoras. Bei Granja de Moreruela verlassen Sie dann die historische Handels- (und Pilger-)Route der Via de la Plata und folgen dem Camino Sanabrés, wie es die meisten Pilger seit jeher taten und auch heute noch tun. Somit geht es hinein in das deutlich grünere und auch deutlich bergigere Hochland. Da kann es Ihnen schon mal passieren, dass ein Hirsch Ihren Weg durch die zunehmend dichter werdenden Wälder kreuzt. Aber auch einladende Dörfer wie Tábara oder Mombuey säumen Ihren Weg nach Puebla de Sanabria. Dessen Altstadt liegt malerisch auf einer Hügelkuppe oberhalb des rauschenden Bergbachs. Und wenn Sie erst durch die blumengeschmückten Gassen der denkmalgeschützten Altstadt bummeln, wollen Sie bestimmt gar nicht mehr dort weg!


Reise-Steckbrief, Block 5: Puebla de Sanabria – Ourense
1. Tag: Anreise in Eigenregie nach Puebla de Sanabria,
2. Tag: Puebla de Sanabria – Padornelo (ca. 22 km, ca. 620 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 6 km und Wanderung Lubián – A Gudiña (24 km, 630 Hm),
4. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 10 km und Wanderung Venda Capela – Laza (25 km, 420 Hm) und 17 Uhr Transfer zum Hotel in Xunqueria,
5. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für etwa 12 km und Wanderung Alberguería – Xunqueira (21 km, 280 Hm),
6. Tag: Xunqueira – Ourense (22 km, 210 Hm),
7. Tag: Abreise in Eigenregie aus Ourense oder Verlängerung.

Über grüne Berge & galicische Eigenarten
Dieser Abschnitt hat es sowohl konditionell als auch landschaftlich „in sich“. Dank unserer integrierten Verkürzungstransfers bleibt das stete Auf und Ab durch das immer grüner werdende Mittelgebirge aber erträglich. Die wenigen Dörfer entlang des Caminos wirken wie willkommene Inseln der Zivilisation. Hinter Lubián überwinden Sie den Pass Portela da Canda und damit erstmals die 1.200-Meter-Marke. Außerdem haben Sie nun Galicien erreicht. Und wenn Sie fortan beim abendlichen Spaziergang durch einen Ihrer Übernachtungorte die Klänge eines Dudelsacks hören, dann sind dafür keine schottischen Pilger verantwortlich. „Gaita“, so heißt der Dudelsack hier, ist Ausdruck des keltischen Erbes und wird regelmäßig bei Feierlichkeiten gespielt. Typisch galicisch ist auch der Hexenglaube. Weniger Hexerei, dafür aber „Fußarbeit“ ist notwendig, um den Camino zu bezwingen. Beim Gelingen helfen wir Ihnen gern ein bisschen nach. Denn hinter Laza lauert noch mal ein gut 600 Höhenmeter fordernder und recht steiler Anstieg auf Sie, von dem Ihnen Ihr Taxifahrer aber gut 450 Höhenmeter erspart. Danach geht es überwiegend bergab weiter. Und so erreichen Sie mit fantastischen Fernblicken in das überbordend grüne Tal des Barbana-Flusses schließlich Ourense. Wie wird sich ein Pilger wohl vor tausend Jahren gefühlt haben, wenn er nach der Einsamkeit des Hochlandes die imposante Altstadt Ourenses erreichte?


Reise-Steckbrief, Block 6: Ourense – Santiago

1. Tag: Anreise in Eigenregie nach A Ourense,
2. Tag: Ourense – Cea (ca. 21 km, ca. 630 Höhenmeter im Aufstieg im Tagesverlauf),
3. Tag: 9 Uhr Verkürzungstransfer für ca. 9 km und Wanderung Monasterio de Oseira – Lalín 2000 (28 km, 610 Hm),
4. Tag: Lalín 2000 – Bandeira (17 km, 345 Hm),
5. Tag: Bandeira – Galegos (17 km, 265 Hm),
6. Tag: Galegos – Santiago (17 km, 380 Hm),
7. Tag: Abreise in Eigenregie aus Santiago oder Verlängerung.

Zum puren Mittelalter & zu schwebenden Speichern
Die Altstadt Ourenses und die romanische Kathedrale San Martiño sind beeindruckende Zeugnisse des Hochmittelalters. Allerdings wussten schon die Römer die Thermalquellen in Ourense zu schätzen. Die Römerbrücke über den Rio Miño zeugt noch heute von dieser Zeit. Der Rio Miño wird übrigens in seinem weiteren Verlauf noch zum Grenzfluss zwischen Portugal und Spanien. Die Pilger der portugiesischen Jakobswege lernen ihn deshalb auch kennen. Allerdings sind Sie ja nicht zum Schwimmen hergekommen, sondern zum Wandern. Damit Sie sich dabei nicht die Füße „rund“ laufen, bringen wir Sie am 3. Tag morgens erst mal zum Kloster von Oseira. Das gilt nämlich wegen der idyllischen Lage, seiner imposanten Größe und der prächtigen Kirche als ein „Muss“ auf dem Weg nach Santiago. Die Berge dieses Abschnittes erreichen „nur“ noch Höhen von knapp 600 m. Aber Galicien wäre nicht Galicien, wenn es nicht auch hier auf und ab ginge! Kleine Dörfer, Wälder und sattgrüne Weiden säumen den Jakobsweg. Und am Wegesrand grüßen die typisch galicischen Kornspeicher: Auf dünnen Steinsäulen errichtet, scheinen Sie förmlich in der Luft zu schweben. Planen Sie genug Zeit für Santiago ein! Nicht nur die alles überragende Jakobus-Kathedrale verdient Ihre Aufmerksamkeit. Gleich die gesamte Altstadt gilt als Perle des Barocks, weswegen sie ebenfalls - Sie ahnen es bestimmt schon - zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Zeit benötigen Sie natürlich auch noch, um dem glockenreinen Sopran der Nonne während der Pilgermesse zu lauschen. Und im nahegelegenen Pilgerbüro „müssen“ Sie sich ja auch noch die verdiente Pilgerurkunde „La Compostela“ abholen.


So übernachten Sie auf der Via de la Plata
Alle Unterkünfte befinden sich in den genannten Etappenorten bzw. am Transferziel. Seien Sie versichert, dass PURA in den ländlichen Regionen immer versucht, die bestmögliche Unterkunft für Sie zu buchen. Damit wir und Sie den Überblick behalten, haben wir uns für ein vereinfachtes Klassifizierungsmodell entschieden: Alle Hostals, Hoteles Rurales und Hotels mit mindestens drei Sternen werden von uns der Einfachheit halber als „Hotel“ bezeichnet und inkl. ihrer Klassifizierung nach Sternen angegeben. 1- bis 2-Sterne-Hotels und nicht-klassifizierte hotelartige Unterkünfte, die nach unserer Meinung einen guten Standard repräsentieren, nennen wir „gepflegte Landhotels“. Und außergewöhnlich schöne Unterkünfte bezeichnen wir als „Landhäuser mit besonderem Charme“. In den Blöcken 3 bis 5 sind einfach eingerichtete Unterkünfte nicht ganz zu vermeiden. Diese bezeichnen wir als „einfache Pensionen“. In den Blöcken 3 und 4 müssen wir an drei Stationen auch auf Pensionen zurückgreifen, in denen sich jeweils 2 Zimmer ein Bad teilen. Für alle anderen Stationen und Blöcke garantieren wir Ihnen, dass alle Ihre Zimmer über ein privates Bad verfügen! Unsere so klassifizierten Standardhotels können Sie den Leistungen der Blöcke entnehmen.

PURAs besonderer Service auf der Via de la Plata
In den Blöcken 1 bis 5, also auf dem Abschnitt von Sevilla bis Ourense, bieten wir Ihnen auf allen Etappen einen besonderen Service anbieten: Sie können bei uns für jede Etappe zusätzliche Taxitransfers mit Abholung morgens am Hotel dazubuchen oder die von uns bereits eingeplanten Transfers verkürzen oder verlängern. Und zwar kostenlos! Dieser kostenlose Service gilt nur, wenn Sie uns sämtliche Wunschtransfers bestenfalls gleich mit Ihrer Buchung, spätestens jedoch bis 30 Tage vor Ihrer Abreise melden! Später gemeldete Wunschtransfers sind nur noch in begründeten Notfällen möglich!

Diese Anforderungen erwarten Sie auf der Via de la Plata
Die Tageswanderungen haben je nach Block eine mittlere Länge von 19 km (Block 2) bis knapp 23 km (Block 3), bei durchschnittlich 120 Höhenmeter (Block 2) bis 450 Hm (Block 6) im Aufstieg im Tagesverlauf. Damit die Tagesetappen auch von „Normalwanderern“ geschafft werden können, haben wir bereits Taxitransfers zur Verkürzung einiger Etappen eingebunden. Auch PURAs zuverlässiger Gepäcktransport während der Wanderungen ist bei dieser Reise bereits inklusive. So oder so setzten wir für diese Reise Wander-Erfahrung bei Ihnen voraus! Alle Reiseunterlagen erhalten Sie von uns auf Deutsch. Englisch- oder Spanisch-Kenntnisse werden in der Regel in den Hotels und bei Besorgungen des Alltags benötigt. 

So reisen Sie zur Via de la Plata an und auch wieder ab

An- und Abreise werden in Eigenregie vollzogen. Die Start- und Zielpunkte unserer Blöcke sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab den Flughäfen Sevilla, Madrid und Santiago (alternativ auch Valladolid und Jerez) erreichbar. Gern buchen wir Ihnen passende Flüge und Flughafen-Taxitransfers hinzu oder beraten Sie zu den Anreisemöglichkeiten.

Was Sie noch zu dieser Reise wissen sollten
Es kann ganzjährig und insbesondere rund um die die Osterfeiertage natürlich auch mal vorkommen, dass eines unserer Standardhotels bereits ausgebucht ist. Für solche Fälle behalten wir uns leichte Änderungen der Tagesetappen und Unterkünfte vor. Sollten gravierende Änderungen notwendig werden, halten wir zunächst immer Rücksprache mit Ihnen!

21.01.2017 | Margit

Die Tour von Seville nach Zafra bin ich im Zeitraum vom 17.12. - 24.12. gewandert. Die Organisation der Unterkünfte und Transfers sowie alle Vorbereitungen vom PURA-Team waren super. Herzlichen Dank dafür an das gesamte Team!!! Die Wandertour war toll (jeden Tag Sonnenschein =)) und ich habe eine großartige Weihnachtszeit in Sevilla erlebt. Also insgesamt sehr empfehlenswert.



14.09.2015 | Blackmagie712

Sehr gut organisierte Reise. Unterkünfte sehr gut, leider gibt es bei manchen Unterkünften Frühstück erst ab 09:00 Uhr, so dass man recht spät die Tagesetappe angehen kann. Ist aber auch kein echter Nachteil, da man unterwegs auch in Bars frühstücken kann. Spanischer Partner war sehr hilfsbereit und auch am Wochenende erreichbar. Kann man weiter empfehlen.



15.12.2014 | Horst und Ute

Hat alles nach Wunsch funktioniert. Super organisiert. Sehr abwechslungsreiche Unterkünfte. Wir buche wieder



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Unser Katalog "aktiv & pur 2019" befindet sich gerade im Druck.
Voraussichtlich Ende November werden wir Ihnen den brandaktuellen Katalog mit den Wander-, Pilger-, Trekking- und Radreisen per Post zusenden. Und dann heißt es auch für Sie blättern, träumen, buchen und losreisen!
Einige Reisen sind online bereits für 2019 aktualisiert und können nach Erhalt eines persönlichen Angebotes auch schon gebucht werden! Bis dahin verbleiben wir mit aktiven Grüßen aus Hamburg.

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