Spanien - Inseln

Mietwagen-Rundreise Teneriffa mit ausgewählten Wandertouren

Mit einer maximalen Länge von 83 Kilometern und einer Breite von bis zu 51 Kilometern ist Teneriffa die größte Insel des kanarischen Archipels. Teneriffa verwöhnt uns das ganze Jahr nicht nur mit angenehmen milden Temperaturen (im Tal), sondern auch mit einer abwechslungsreichen Natur – ideal für Wanderungen aller Niveaus! Von märchenhaften Nebelwäldern und Palmen bestandenen Tälern bis zu vulkanisch geprägten Mondlandschaften reicht dabei das Spektrum der Landschaftsformen. Entdecken Sie Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings, auf ausgewählten Trekking- und Wandertouren!

Teneriffa

Teneriffa Wander-Highlights

Dank der inbegriffenen Transfers können Sie in nur einer Woche die großen Wander-Highlights Teneriffas inkl. Masca-Schlucht, Teno-Gebirge und Orotava-Tal genießen! Wandern ohne Gepäck und inkl. allen Transfers ab/bis Flughafen Teneriffa-Süd. Ab EUR 795 Reisedetails

Wann ist die beste Wanderzeit auf Teneriffa?

Immer wieder heißt es, die Kanaren seien aufgrund ihres milden Klimas ein ganzjähriges Reiseziel. Diese Aussage gilt für Wander- und Trekkingfreunde nur bedingt! Davon ausgehend, dass ein Wanderer auf Teneriffa gerade auch die bergigen Regionen besuchen möchte, sind im Hinblick auf die Niederschläge und die Temperarturen einige Dinge zu beachten:

 

Wann herrschen die besten Temperaturen für Wanderungen auf Teneriffa?

Die Temperaturen sind nur in Küstennähe und niedrigen Gefilden ganzjährig relativ konstant. Mit zunehmender Höhe ändert sich das Klima zum Teil radikal. In den oberen Luftschichten - insbesondere in einer Höhe von 1.500 bis 2.000 m und höher - gibt es sehr wohl einen Winter. Die Luftschicht in Meereshöhe wird von der relativ konstanten Temperatur des Atlantiks ganzjährig in einem angenehmen Temperaturbereich von zwischen 21° C im Januar bis 29°C im Juli und August (jeweils durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen) gehalten. Zum Vergleich: Im Bergdorf Vilaflor (ca. 1.500 m ü. NN) liegt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von November bis April unterhalb von 15°C. Die durchschnittlichen Tagestiefsttemperaturen liegen im Winter sogar bei nur 5,5°C - 8,6° C. 

 

Gibt es eine Regenzeit auf Teneriffa?

Ja, es gibt eine Regenzeit auf Teneriffa und die gilt auch unabhängig von der Höhe des Ortes. Tendenziell regnerischer ist es den gesamten Winter über von (Mitte) September bis etwa Mitte April. Doch sind dies zu Anfang (September bis Mitte November) und gegen Ende (März und April) eher leichte Niesel- als heftige Gewitterregen. Mit vereinzelten Starkregenfällen ist eher zwischen Dezember bis Mitte Februar zu rechnen. Dieser Zeitraum lässt sich auch als „echte Regenzeit“ bezeichnen: Fast 2/3 des jährlichen Regens auf Teneriffa fällt von Dezember bis Februar. Regionale Unterschiede gibt es nur in Bezug auf Himmelsrichtung: So ist der Südwesten Teneriffas (rund um Los Cristianos) allgemein deutlich trockener als die Mitte und der Norden der Insel.

 

Schneit es auch mal auf Teneriffa?

Der schneebedeckte Teide (3.718 m) ist ja geradezu ein klassisches Fotomotiv Teneriffas. Für die Wintermonate Dezember bis Februar kann man für den Teide schon fast eine Schneegarantie geben. In der Regel ist der Gipfel sogar von Oktober bis Anfang Mai zumindest teilweise schneebedeckt. Im Juli und August hingegen liegen die Temperaturen auch im Gipfelbereich so hoch, dass sich Schnee und Eis unter normalen Umständen nicht mehr halten können. 

 

Welche ist die beste Reisezeit für Wanderer auf Teneriffa?

Für den Wanderer gibt es im Nationalpark Teide im Bereich bis knapp 2.400 m Höhe noch einige lohnenswerte Wanderungen. Wer in dieser Höhe wandern möchte, muss insbesondere von Dezember bis Februar mit Einschränkungen durch Schnee bzw. ausgedehnte Schneefelder rechnen. Selten hält der Schnee aber so lang vor oder sind die Schneehöhen so hoch, dass man in dieser Zone tage- oder gar wochenlang nicht wandern könnte. Für alle anderen Bergwandergebiete Teneriffas wie z.B. das Teno- oder das Anaga-Gebirge kann wegen der hohen Niederschläge (Regen) der Zeitraum November bis Februar auch nur eingeschränkt empfohlen werden. Bei und auch nach starken Regenfällen müssen Schluchten und Täler wegen der Flutungsgefahr unbedingt gemieden werden! 

Fazit: Man kann durchaus auf Teneriffa ganzjährig wandern, muss aber von November bis Februar hier und da Einschränkungen in Kauf nehmen. Bezüglich Niederschlägen und Temperaturen sind die Zeiträume März bis Juni und September und Oktober am besten. Juli und August können dann zum Wandern auf Teneriffa empfohlen werden, wenn (wegen der relativ hohen Temperaturen im Tal) vor allem in Teneriffas Bergen oder dem Teide-Nationalpark (oberhalb von 2.000 m) wandern will.

 

Welche Verhaltensregeln gelten bei (Stark-)Regen und Wind?

Wir empfehlen, bei den nachfolgend aufgeführten Wetterbedingungen bestimmte Verhaltensregeln zu beachten und Wanderungen NICHT durchzuführen. Insbesondere starker Regen und Wind (ganz besonders in Kombination) sind schlechte Wegbegleiter. Befolgen Sie daher folgende Ratschläge:

- Verzichten Sie auf Wanderungen auf Teneriffa, wenn es stürmisch ist

- Bei starken Regenfällen und auch ein bis zwei Tage danach (abhängig von der Regenmenge) auf bestimmte Wandertouren verzichten (insbesondere in Schluchten und Tälern)

- Sich von nackten Felswänden oder vegetationsarmen/-losen Berghängen fernhalten, denn diese sind besonders nach Regenfällen oder bei Starkwinden rutsch- und steinschlaggefährdete Bereiche

- Nicht wandern, wenn großflächige und dichte Nebelbänke die Sicht sehr stark einschränken und somit jegliche Orientierung erschweren.

Wenn Sie Zweifel an den Wegverhältnissen haben, fragen Sie an der die Rezeption Ihrer Unterkunft oder bei den Dorfbewohnern (insbesondere bei Bauern und Hirten) nach, ob für Ihre jeweilige Wanderung Risiken bestehen.

 

 

Sind die Wanderwege auf Teneriffa gut markiert?

Ganz allgemein beantwortet, kann man die Frage bejahen: Es gibt sehr viele gut markierte Wanderwege auf Teneriffa! Die höchste Instanz von Teneriffa, das „Cabildo Insular“ (= „Inselrat“) in Zusammenarbeit mit den Gemeindebezirken, reagierte vor einigen Jahren auf die wachsende Zahl wanderfreudiger Urlauber und begann damit alte Ortsverbindungswege und Handelspfade wieder Instand zu setzen und nach internationale Nomenklatur zu markieren. 

 

Was bedeuten auf Teneriffa die Wegmarkierungen?

Die Wanderwege auf Teneriffa sind in Anlehnung an die international anerkannte französische Nomenklatur markiert. 

GR (Grand Route) heißt auf Spanisch Gran Recorrido und beschreibt Wandertouren/Wanderrouten, die vom Anfangs- bis zum Endpunkt mehr als einen Tag in Anspruch nehmen. Die GR-Wanderwege sind rot-weiß markiert.

PR (Petit Route) heißt im Spanischen Pequeño Recorrido, also Wandertouren und Routen, für deren Bewältigung maximal ein Tag notwendig ist. Sie sind in der Regel gelb-weiß markiert. 

SL (Senderos Locales) sind kurze, lokale Pfade und Wanderwege, die meist grün-weiß markiert sind. 

Außer den skizzierten Wanderwegen gibt es auf Teneriffa aufgrund der großen touristischen Nutzungsvielfalt einige weitere, auch für Wanderer nützliche Wegmarkierungen. Es handelt sich in der Regel um breite Forstpisten, die auch für VM - Vehiculos Motor (motorisierte Fahrzeuge) und BC – Bici & Caballos (Mountainbike- und Reitwege) freigegeben sind. Diese Pisten sind kaum frequentiert, als „Fußgänger“ ist Wachsamkeit trotzdem angebracht.

 

Kann man auf Teneriffa auch ohne Routen-Beschreibungen und Karte wandern?

Zwar sind viele Wanderwege auf Teneriffa mittlerweile sehr gut markiert, aber natürlich gibt es noch viele schöne Touren, auf denen man sich nur mittels einer Wanderkarte und mit Wanderbeschreibungen auch wirklich gut zurecht findet. Wenn Sie nicht gern in Gruppen oder mit einem Wanderführer gehen, dann sind eine gute Wanderkarte und Wanderbeschreibungen nicht nur hilfreich, sondern oftmals unentbehrlich. Bezüglich der Wanderkarte teilen wir standardmäßig die Kompass-Karte „Teneriffa“ im Maßstab 1. 50.000 aus. Da sich Wegführungen auf Teneriffa auch mal ändern und ständig neue schöne Touren hinzukommen, sollte man darauf achten, dass die Karte maximal zwei Jahre alt ist. Gleiches gilt für die Wanderbeschreibungen: Egal ob man sich für den Rother-Wanderführer oder die Beschreibungen von Kompass oder Hikeline oder einem anderen (guten) Wanderführer(-Verlag) entscheidet, die Aktualität (maximal 2 Jahre alt) der jeweiligen Edition ist wirklich wichtig. Rother und Hikeline bieten auch den Download der GPS-Tracks an: Wenn Sie einen dieser Wanderführer kaufen, erhalten Sie automatisch einen Code für den Download der Tracks. Für unser Wander-Trekking „Teneriffa Wander-Highlights“ arbeiten wir übrigens komplett eigenständige Beschreibungen aus, die wir nur im Zusammenhang mit einer Reisebuchung austeilen.

 

Sollte man auf Teneriffa mit einem Wanderführer gehen?

Ein ortskundiger Wanderführer bedeutet fast immer einen Mehrwert, so auch auf Teneriffa. Zum einen ist er in der Lage Ihnen Dinge zu zeigen, die vermutlich in keinem Reiseführer zu finden sind, zum anderen verschwenden Sie keine Zeit damit den Weg zu suchen. Außerdem können Sie mit einem Wanderführer auch außerhalb der ausgetretenen Touristenpfade wandern. Ein weiterer Pluspunkt für einen Wanderführer auf Teneriffa sind die (meist integrierten) Transfers. Sind die Fahrten zur und von der Wanderung nicht bereits pauschal inklusive, so weiß der Wanderführer zumindest wie man die Fahrten mit dem Bus ohne große Zeitverluste und für wenig Geld organisieren kann. Für Kleingruppen ab 4 Personen (und für mind. 3 geführte Wanderungen) vermitteln wir gern einen deutschsprachigen und ortskundigen Wanderführer auf Teneriffa. Sprechen Sie uns darauf an!