Reiseverlauf
1. Tag: Anreise nach Torla
Flug nach Barcelona und Fahrt in die Zentralpyrenäen zu unserem Hotel im westlichen Ordesa-Nationalpark.
2. Tag: Traumhaftes Ordesa-Tal
Mit dem Nationalpark-Bus fahren wir zum Ausgangspunkt unseres Trekkings in das Ordesa-Tal. Links und rechts des sanft ansteigenden Weges erheben sich die Steilwände mit einer solchen Macht und Schönheit, dass sie jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Entlang dem plätschernden Rio gehen wir die erste Zeit sanft ansteigend bis zum malerischen Wasserfall am Talschluss. Am Wegesrand blühen Orchideen und Ginster. Nun müssen wir noch über einen „serpentinigen“ Pfad den Aufstieg zur Gorriz-Hütte in Angriff nehmen (+880 Höhenmeter, ca. 6 h Gehzeit).
3. Tag: Dramatische Añisclo-Schlucht
Von unserer Berghütte wandern wir durch eine wunderschöne Hochgebirgslandschaft zum Goriz-Pass (2.350 m). Entlang dem Bergfluss, der einen schönen Wasserfall bildet, steigen wir ab in das grüne und Menschen verlassene Añisclo. Wir beobachten Steinadler und Geier bei ihren majestätischen Flugübungen. Links und rechts türmen sich Steilwände imposant auf. Von unserem Ziel fahren wir in das nächste Tal, nach Bielsa (+150 / -1.300 Hm, 6 h).
4. Tag: Entlegenes Chistau-Tal
Am Morgen kurzer Transfer ins Urdizeto-Tal. Wir gehen heute auf dem Pyrenäen-Hochweg GR 11, nur wenige Meter von der französischen Grenze entfernt. Am Urdizeto-Pass (2.310 m) bieten sich uns fantastische Fernblicke auf die umliegenden, teils schneebedeckten 3.000er. Den Abstieg in das entlegene Chistau-Tal, begleitet vom Pfeifen der Murmeltiere, beschließen wir an der Viados-Hütte (+700 / -600 Hm, 6 h).
5. Tag: Am Posets
Wir wandern parallel zum plätschernden Bach. Der stetig, aber sanft ansteigende Pfad führt uns immer tiefer in die Welt der 3.000er. An dem Zusammenfluss dreier Gebirgsbäche machen wir Halt und genießen den Fernblick auf den schneebedeckten Posets, dem zweithöchsten Berg der Pyrenäen. Am Chistau-Pass (2.600 m) treten wir ein in die höchstgelegene Pyrenäen-Region. Flankiert von über zwanzig (!) 3.000ern im Norden und Süden steigen wir ab zur Estos-Hütte. Auf der Terrasse der Hütte haben wir fantastische Ausblicke auf die höchsten Berge der Pyrenäen (+840 / -690 Hm, 6 h).
6. Tag: Das Dach der Pyrenäen
Durch das lang gestreckte, wunderbar grüne Hochgebirgstal des Rio Estos steigen wir ab nach Benasque. Zu unserer Rechten erhebt sich das Posets-Massiv mit seiner vergletscherten Nordwand, zur Linken türmen sich die wie an einer Perlenketten aneinandergereihten Gipfel der 3.000er, welche die Grenze zu Frankreich markieren. Wir wechseln die Talseite und kommen zu einem kleinen verträumten Gebirgssee. Ein Waldpfad bringt uns hinab iins Tal. Wir nutzen die Zeit, um einen Abstecher zu dem verträumten Hochgebirgssee „Batiselles“ zu machen, ehe wir Benasque erreichen (+280 / -720 Hm, 6 ½ h).
7. Tag: Panoramagipfel
Diese Tour ist ein absolutes Muss für jeden Besucher des Benasque-Tals. Wir wandern hinauf zum alten Grenzübergang zu Frankreich. Von hier geht es weiter auf den technisch einfachen Salvaguardia-Gipfel (2.738 m), der uns mit Panoramablicken der Extraklasse verwöhnt. Wir schauen bis weit nach Frankreich hinein und haben Blick auf die beiden höchsten Bergmassive der Pyrenäen. Uns gegenüber liegt der Aneto (3.404 m), höchster Berg der Pyrenäen, charakterisiert durch seine sich tief ins Tal neigende Gletscherzunge (+ 940 / -940 Hm, 7 h).
8. - 11.: Metropole Barcelona
Am achten Tag fahren wir mit unserem Tourbus nach Barcelona, wo wir die nächsten drei Tage im 3-Sterne-Stadthotel inmitten des „Gotischen Viertels“ verbringen werden. Die gesamte Altstadt und die nächste Metrostation kann bequem zu Fuß erreicht werden. Die Tage in Barcelona stehen Ihnen zur freien Verfügung. Mit unserem Info-Paket Barcelona bestens ausgerüstet, können Sie Kunst und Kultur, die Ramblas, den Stadtstrand für sich entdecken oder sich in das pulsierende Leben der Weltstadt stürzen.
Am 11. Tag heißt es dann Abschied nehmen und es geht mit der Bahn zum Flughafen (ca. € 4 pro Person, nicht inklusive) Barcelona.
Anforderungsprofil
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind Voraussetzung. Sie sollten an ausdauernde Hochgebirgstouren gewöhnt sein. In der Ebene kalkulieren wir mit einem Gehtempo von 4 km/h und im Aufstieg mit bis zu 400 Höhenmetern pro Stunde. Keine technischen Schwierigkeiten, Klettertouren oder Bergsteiger-Aktivitäten. Täglich 700 bis 900 Höhenmeter im Auf- und Abstieg und Netto-Gehzeiten je nach Tagesetappe von 6 bis 7 Stunden.
Ihre Unterkünfte
Vier Übernachtungen nehmen wir in Hotels/Pensionen (im DZ mit Bad und WC) vor. Drei Nächte verbringen wir in Hochgebirgshütten (Schlafsaal), wovon zwei über fließendes Wasser verfügen. In Barcelona wohnen wir zentral im 3-Sterne-Stadthotel inmitten der Altstadt.