Jakobswege

Auf welchem Jakobsweg möchten Sie reisen?

Klicken Sie in der Auflistung der Jakobswege auf den Camino Ihrer Wahl, um zu den Reisen auf Ihrem favorisierten Jakobsweg zu gelangen! Oder wollen Sie sich erstmal gründlich zum Thema Pilgern auf dem Jakobsweg informieren? Dann beachten Sie bitte weiter unten unsere wertvollen Tipps und Infos wie Sie Ihre Jakobswegreise richtig planen, worauf man bei den Wanderungen achten sollte und wie man den für sich passenden Weg findet. Und wenn Sie lieber Fahrrad fahren? Dann schauen Sie sich doch bitte unsere Seite Jakobsweg per Rad an!

Jakobsweg Spanien Camino Frances

Jakobsweg Spanien Camino Frances

Spaniens Nr. 1 unter den Jakobswegen

Der Camino Frances ist berühmt und legendär und das vollkommen zu Recht: Der Haupt-Jakobsweg Spaniens vereint kulturelle und landschaftliche Vielfalt mit herausragenden Bedingungen für Pilger.

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Jakobsweg Spanien Küstenroute

Jakobsweg Spanien Küstenroute

Der Küstenweg in Spanien!

Einsame Sandstrand-Buchten, historische Städte, verträumte Fischerdörfer und mondäne Seebäder: So abwechslungsreich präsentiert sich der Jakobsweg Küstenweg Camino del Norte entlang der Atlantikküste Spaniens.

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Jakobsweg Spanien Via de la Plata

Jakobsweg Spanien Via de la Plata

Der vielfältigste Jakobsweg Spaniens

Erleben Sie die kulturelle Vielfalt und die enormen Naturkontraste der südlichen Jakobswegroute. Die Via de la Plata ab Sevilla ist berühmt für ihren einmaligen kultur- und kunsthistorischen Reichtum und die landschaftliche Vielfalt.

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Jakobsweg Spanien Camino Primitivo

Jakobsweg Spanien Camino Primitivo

Herausforderndster unter den Caminos

Der Camino Primitivo gilt als der körperlich schwierigste Jakobsweg. Dafür belohnt er den Wanderer auf seinem Weg ab Oviedo mit Ruhe, herrlichen Bergpanoramen, historischen Städten und urigen Landschaften.

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Jakobsweg Spanien Camino Ingles

Jakobsweg Spanien Camino Ingles

Spaniens Jakobsweg der Engländer

Erst 2010 „wiederentdeckt“ führt die - historisch von seefahrenden Pilgern genutzte - Jakobswegvariante Camino Inglés durch die abwechslungsreiche Landschaft im grünen Galicien und gilt noch als Geheimtipp!

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Jakobsweg Deutschland

Jakobsweg Deutschland

Wandern auf den Jakobswegen daheim

„Pilgern daheim“. Es muss nicht immer Spanien sein, um auf einem tollen Camino zu wandern. Entdecken Sie mit uns die schönsten Jakobsweg-Abschnitte in Deutschland.

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Jakobsweg Frankreich

Jakobsweg Frankreich

Natur & Kultur pur in Frankreich

Die Via Podiensis, UNESCO Welterbe, gilt als der schönste der vier historischen Jakobswege in Frankreich. Auf unserer individuellen Pilger-Wanderreise erleben Sie die schönsten Landschaften im Herzen Frankreichs!

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Jakobsweg Portugal

Jakobsweg Portugal

Jakobsweg durch Spanien und Portugal

Der Camino Portugues führt von Lissabon über Porto nach Santiago de Compostela. Die grüne Küstenlandschaft und verhältnismäßig wenige Steigungen machen diesen Jakobsweg gerade für Pilger-Neulinge zur 1. Wahl.

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Welcher ist der schönste Jakobsweg?

Sie haben die Entscheidung getroffen auf dem Jakobsweg zu pilgern, sind sich aber noch im Unklaren, auf welchem der vielen Jakobswege, Caminos und „Vias“ Sie wandern wollen? Dann wollen wir versuchen, ein bisschen Licht in das „Dunkel“ zu bringen!

Okay, „schön“ ist ein sehr relativer Begriff: Der eine findet die Küste toll, der nächste liebt die Berge, für den dritten ist genau der Jakobsweg der Schönste, der am wenigsten Asphalt hat, der vierte liebt historische Kirchen und für den fünften muss es der „Original-Jakobsweg“ sein. Was einen Camino für SIE zu einem schönen Jakobsweg werden lässt, müssen Sie in letzter Konsequenz allein entscheiden. Wenn Sie Ihren „Pilger-Fokus“ kennen, dann fällt meist auch die Entscheidung pro oder contra eines Caminos leichter. Und damit Sie auch in der Vorbereitung Ihrer Pilgerwanderung alles richtig machen, verraten wir Ihnen auch noch auf was Sie bei der Planung Ihres Jakobsweges achten sollten.

 

Was macht einen Jakobsweg schön?

Aus vielfältigen Kunden-Feedbacks wissen wir, dass diese vier Punkte entscheidend sind, damit Ihre Jakobswegreise zum Genuss wird:

  • Hoher Anteil an naturnahen Wanderwegen
  • Wenig bis gar keine Haupt- und Nationalstraßen
  • Machbare Tagesetappen
  • Kulturelle und landschaftliche Vielfalt
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    Wie hoch ist der Asphalt-Anteil auf dem Jakobsweg?

    Wer auf dem Jakobsweg pilgern möchte und dabei nicht auf Asphalt wandern mag, muss beinahe zwangsläufig Abstriche machen. Warum? Historisch wanderte man natürlich bevorzugt auf (im Mittelalter noch nicht asphaltierten) Handelsstraßen und regionalen Verbindungswegen. Diese waren sicherer als dunkle Wälder und einsame Pfade und zudem boten sie eine gute „Infrastruktur“, sprich fußläufig erreichbare Pilgerherbergen und ausreichend Verpflegungsmöglichkeiten. „Leider“ wurden eben diese Handelswege im Zuge der Industrialisierung durch moderne Straßen ersetzt.

     

    Mosel-Camino und Via Podiensis haben hohen Anteil an naturnahen Wanderwegen

    Wer also auf historischen Wegen unterwegs sein möchte, wird um einen gewissen Anteil an Asphalt kaum herumkommen. Zwei uns bekannte Jakobswege dürfen sich jedoch damit rühmen eine besonders naturnahe und weitestgehend asphaltfreie Wegführung zu haben: Zum einen ist es der Mosel-Camino in Deutschland und zum anderen die Via Podiensis, der Haupt-Jakobsweg in Frankreich. In beiden Fällen haben die für die Wegführung Verantwortlichen „ihre“ Jakobswege so interpretiert, dass diese an allen historisch wichtigen Jakobsweg-Stätten vorbei führen. Bei der Frage, wie diese Jakobswegorte miteinander verbunden werden, wurde der Fokus aber darauf gesetzt, den jeweiligen Jakobsweg über bestehende Wanderpfade und Fernwanderwege zu leiten. Letztlich muss man bei den meisten Jakobswegen auch ehrlich eingestehen, dass es viel zu wenig historische Belege gibt, als das man Meter für Meter belegen könnte, dass der Weg genau hier und nicht woanders verliefe.

     

    Haben die anderen Jakobswege besonders hohe Asphaltanteile?

    Selbstverständlich bedeutet es nicht im Umkehrschluss, dass alle anderen Jakobswege überwiegend über Asphalt führen würden. Das ist keinesfalls so und es wichtig zu wissen, dass es insbesondere auf den langen Jakobswegen auch große regionale Unterschiede bezüglich der Landschaft, dem Klima, dem Komfort, den Wegverhältnissen und den Asphaltanteilen gibt. So kann man z. B. ganz allgemein behaupten, dass alle Jakobswege in Spanien auf ihrem Schlussabschnitt durch die Provinz Galicien zu über 50% über naturnahe Pfade, wie Schotterpisten, Hohl- und Wanderwege führen.

     

    Wege-Qualität der 9 beliebtesten Jakobswege

    Hier präsentieren wir Ihnen noch ein Ranking mit dem prozentualen Asphaltanteil für den gesamten, oftmals viele hundert Kilometer langen Jakobsweg. Regionale (Teil-)Abschnitte können natürlich abweichen:

     

    Wir sind der Meinung, dass man Asphalt- und Straßenanteile bei allen Pilgerwegen ein stückweit hinnehmen sollte, um den unverfälschten Charakter des Caminos zu bewahren. Andernfalls wäre es so, als würde man sich die berühmten Rosinen aus dem Rosinenbrötchen herauspicken. Wenn allerdings ein Jakobsweg den halben oder ganzen Tag entlang einer vierspurigen Schnellstraße (wie z. B. von León nach Villadangos) verläuft, dann ist das auch für uns ein Grund einen solch üblen Abschnitt einfach mit einem Transfer zu überbrücken. Bei allen unseren Jakobswegreisen achten wir auf solche „schwer erträglichen“ Abschnitte und überbrücken diese standardmäßig mit einem Transfer!

     

    Wie sieht der perfekte Jakobsweg Etappenplan aus?

    Den perfekten Jakobsweg Etappenplan passen Sie an Ihre körperliche Verfassung an! Wie anstrengend Ihre Jakobswegreise tatsächlich wird, entscheiden Sie zu einem erheblichen Maß selbst! Wieso? Zum einen ist natürlich das Höhenprofil eines Jakobsweges entscheidend, also wie viele Berge und Steigungen auf dem Weg liegen, klar! ABER: Noch viel wichtiger ist Ihre Etappenplanung!

     

    Die Jakobswegetappen nicht zu ehrgeizig planen!

    Nehmen wir mal an, auf einem Teilstück von 24 km Länge sind zwei Berge mit je 600 Höhenmeter im Aufstieg enthalten. Der ehrgeizige Pilger nimmt sich vor, die kompletten 24 km an einem Tag zu wandern, dann muss er folglich insgesamt 1.200 Höhenmeter zusätzlich zu der 24 km langen Strecke überwinden. Das ist sicherlich machbar, geht aber auch einem normalen Wanderer vermutlich schon ein stückweit an die Substanz. Für einen „Gelegenheitspilger“ hingegen, wird so eine Etappe eher schon angsteinflößend sein und in der Praxis auch als sehr hart empfunden werden.

    Bleiben wir bei unserem Beispiel: Der „gemütliche“ Pilger entscheidet sich im Tal zwischen den beiden Bergen Quartier zu beziehen und die Etappe quasi zu halbieren, so bleiben nur noch 12 km Länge bei 600 Höhenmetern im Aufstieg. Die halbierte Etappe sollte auch für den Gelegenheitspilger machbar sein! Zwar sind 600 Höhenmeter so oder so nicht gerade wenig, aber verteilt auf „nur“ zwölf Kilometer, sollte das jeder körperliche Gesunde schaffen können.

     

    Tagesetappen individuell anpassen!

    Der erfahrene Pilger wird vermutlich einwenden, dass man gerade auf den weniger populären Wegen oftmals – aufgrund fehlender Pilgerherbergen, Pensionen und Hotels – gar nicht die Möglichkeit hat, sich die Etappen so zu planen, wie man das im Hinblick auf Distanz und Höhenmeter gern hätte. Stimmt absolut! Aber genau da kommen wir ins Spiel: Bevor wir unseren Kunden eine überfordernde Etappe zumuten, inkludieren wir in der Jakobswegreise Transfers vom Camino zur Unterkunft und am nächsten Morgen retour zum Weg. Die Gehstrecke bleibt bei diesem Verfahren absolut die Gleiche! Übrigens kann man bei allen unseren Pilgerreisen auf Wunsch auch zusätzliche (Verkürzungs-)Transfers buchen.

     

    Wann ist eine Wanderetappe anspruchsvoll und wann nicht?

    Nach unserer langjährigen Erfahrung sind das die Werte, an denen Sie sich orientieren können:

    Körperlicher AnspruchHöhenmeter/Tag im AufstiegTagesetappe in km
    genussvoll/gemütlichbis zu 250 Hmbis zu 15 km
    moderatbis zu 400 Hm15 - 20 km
    durchschnittlichbis zu 600 Hm20 - 25 km
    sportlichbis zu 1.000 Hm25 - 30 km
    sehr sportlichüber 1.000 Hmüber 30 km

     

    Wie oben bereits geschildert, lassen sich auf Grund fehlender Unterkünfte sämtliche Tagesetappen nie harmonisch innerhalb eines Anspruch-Schemas planen. Aber man sollte darauf achten, dass zu einer tendenziell langen Etappe nicht auch noch heftig viele Aufstiege dazu kommen. Andernfalls läuft man Gefahr an seine Grenzen zu stoßen. Und wenn Sie sich jetzt fragen, welche Etappenlänge für Sie die beste ist, dann geben wir Ihnen noch einen Tipp: Fahren Sie den PC runter, ziehen Sie sich Ihre Wanderschuhe an und wandern Sie los!

     

    Wie voll wird es 2016 auf dem Jakobsweg?

    Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Jakobsweg unterwegs und nach knapp sieben Stunden Wandern freuen Sie sich darauf den Rucksack abzulegen, zu duschen und natürlich auf ein Bett! Wer nicht im Voraus reserviert hat, kann nun eine böse Überraschung erleben: „completo“ ist Spanisch und heißt „ausgebucht“. 2014 und 2015 gab es in den Sommermonaten Mai bis September bereits ganze Ortschaften die „completo“ waren, insbesondere auf den letzten Kilometern vor Santiago. Für 2016 werden wieder 10 - 20 % mehr Jakobspilger erwartet. Mehr denn je macht es Sinn, die Unterkünfte auf dem Jakobsweg im Voraus zu buchen.

     

    Klicken Sie in die Jakobswegstatistik und Sie sehen die Anzahl der Pilger, die Monat für Monat laut Pilgerbüro in Santiago de Compostela angekommen sind. Neben der Gesamtzahl aller Pilger (alle Nationen) sehen Sie zum Vergleich nur die Gruppe der Spanier, die Gruppe der Nichtspanier (also alle „Ausländer“ zusammen) sowie die deutschsprachigen Jakobspilger (Schweiz, Österreich und Deutschland). Übrigens: Ab 25.000 Pilgern pro Monat werden die Betten zunehmend knapp. Unser renommierter Buchungsservice kann Sie vor unangenehmen Überraschungen bewahren!

     

    Was man zu den Jakobspilgern wissen sollte!

    Ein Großteil der Jakobswegpilger lässt sich bei Ankunft an der Jakobus Kathedrale in Santiago die Pilgerurkunde „La Compostela“ ausstellen. Dafür müssen die Jakobspilger im naheliegenden Pilgerbüro einige Angaben machen. Diese Angaben werden monatlich ausgewertet und in einer Pilgerstatistik veröffentlicht. Wir konzentrieren uns auf die wichtigsten Aussagen:

     

    Die 6 wichtigsten Erkenntnisse aus der Pilgerstatistik

    ➜ Von 1990 bis 2015 sind bereits mehr als 190.000 Deutsche nach Santiago gepilgert.

    ➜ Seit 1990 steigt die Zahl der Jakobwegreisenden von Jahr zu Jahr.

    ➜ In den letzten 7 Jahren hat sich die Anzahl der Pilger (alle Nationen) von 125.100 in 2008 auf knapp 262.500 in 2015 mehr als verdoppelt.

    ➜ Der Anteil an Frauen steigt konstant an, von 33% in 1990 auf 47% in 2015.

    ➜ Spanien stellt seit vielen Jahren mindestens 50 % aller Jakobspilger.

    ➜ Während Spanier die Monate Juli und August für den Pilgerweg bevorzugen, sind bei den „Ausländern“ die Monate Mai, Juni, September und Oktober am beliebtesten.

     

    Durch die unterschiedlichen Reisegewohnheiten der Spanier und der "Ausländer" erklärt sich auch, warum von Mai bis Mitte Oktober mit Engpässen in Pilgerherbergen und Hotels gerechnet werden muss. Wer Sicherheit, gute Unterkünfte und kompetente Hilfe schätzt, kann bei uns den gesamten Jakobsweg buchen, auf Wunsch auch nur Teilabschnitte und wahlweise mit Gepäcktransport, Flügen, Transfers und maßgeschneiderten Tagesetappen.

    Sie haben tatsächlich bis hier unten gelesen? Herzlichen Glückwunsch! Sie sind jetzt ein echter Jakobsweg-Experte. Wollen Sie jetzt noch ganz in Ruhe unsere breite Auswahl an Jakobswegreisen studieren? Dann bestellen Sie jetzt kostenlos unseren Katalog mit allen Jakobswegreisen!