Der ganze Jakobsweg: St.-Jean-Pied-de-Port – Santiago de Compostela

In guten 5 Wochen wanderst du sorgfältig geplant und komfortabel von den Pyrenäen nach Santiago

Die Einzigartigkeit des Jakobsweges entdeckst du sorglos und in deinem eigenen Tempo! Über die idyllischen Bergalmen der Pyrenäen erreichst du die sagenumwobenen Weinberge des Navarras und des Riojas. Weiter geht es durch die legendäre Meseta und abschließend durch die geradezu verschwenderisch grünen Berge Galiciens, bis nach Santiago de Compostela. Dabei profitierst du von unserer reibungslosen Organisation und genießt gepflegte Hotels! Von Jakobsweg-Experten geplante Etappen und unser zuverlässiger Gepäcktransport werden auch deinen Jakobsweg zu einem unbeschwerten Erlebnis machen!

Inhaltsverzeichnis

Karte zur Reise Der ganze Jakobsweg: St.-Jean-Pied-de-Port – Santiago de Compostela

Reiseverlauf

Tag 1: Anreise in Eigenregie (Flug und Transfer zubuchbar) nach St.-Jean-Pied-de-Port

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Die Anreise zum ersten Hotel in Saint-Jean-Pied-de-Port liegt in deinen Händen.

Flughafen der Wahl ist Bayonne/Biarritz. Alternativ kann man auch nach Pamplona, San Sebastián oder Bilbao fliegen und von dort mit dem Bus nach Bayonne fahren. Täglich fahren mehrere Bahnen ab Bayonne Bahnhof nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Busfahrpläne für Spanien kannst du unter alsa.es und Bahnfahrpläne unter bahn.de recherchieren.

Wenn du es bequem magst, kannst du im Laufe des Buchungsprozesses Flughafentransfers ab Bayonne/Biarritz (BIQ), Bilbao (BIO) oder Pamplona (PNA) zum ersten Hotel in Saint-Jean-Pied-de-Port und vom letzten Hotel in Logroño nach Bilbao oder Pamplona hinzu buchen.

Passende Flüge buchen wir dir gern auf Anfrage.

Tag 2: Wanderung St-Jean-Pied-de-Port – Roncesvalles (ca. 24 km, 1.435 Hm im Aufstieg)

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Beim Bummel durch die gotische Altstadt wird schnell klar, dass das kleine Städtchen St.-Jean-Pied-de-Port schon immer ein bedeutender Sammelpunkt für Jakobspilger war. Dort, wo sich drei der vier wichtigsten Jakobswege Frankreichs vereinen, haben Pilger seit jeher Kraft getankt. Denn auf der folgenden (und deiner ersten) Etappe fordert dich der Jakobsweg heraus. Im moderaten, aber konstanten Bergauf summieren sich mehr als 1.000 Höhenmeter im Aufstieg. Am berühmten Pyrenäenpass angekommen, wirst du zuerst mit fantastischen Fernblicken belohnt. Kurz darauf geht der Mund kaum noch zu, vor lauter Staunen: Unwirklich groß präsentiert sich in Roncesvalles das Kloster inmitten der Bergidylle der Pyrenäen.

Übrigens: Du kannst bei uns diese Etappe optional durch einen Taxitransfer zum Refuge de Orisson um gut 7 km verkürzen. Dann verbleiben dir "nur" noch 17 km und 785 Höhenmeter im Aufstieg bis zum Etappenziel Roncesvalles. Den Transfer kannst du im Laufe des Buchungsprozesses hinzufügen.

Tag 3: Wanderung Roncesvalles – Zubiri (21 km, 290 Hm)

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Einer fast 900-jährigen Tradition folgend, sorgen die Augustinermönche in Roncesvalles für das (spartanische) Wohl der Jakobspilger. PURES-REISEN-Kunden schlafen im Hotel nebenan und brauchen ein wenig Fantasie, um sich eine Nacht in Stockbetten und mit 50 Pilgern in einem Raum vorzustellen. Ausgeruht geht es für dich entlang der saftig-grünen Bergalmen der Pyrenäen weiter.

Tag 4: Wanderung Zubiri – Pamplona (21 km, 180 Hm)

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Durch dichte Wälder, über uralte Pilgerbrücken und entlang rauschender Bergbäche erreichst du die berühmte Stierkampfmetropole Pamplona. Die schmucke Altstadt und Reste der mittelalterlichen Stadtmauer erinnern an längst vergangene Zeiten.

Tag 5: Pamplona – Puente la Reina d. N. (23 km, 370 Hm)

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Du verlässt die "Stierkampf-Metropole" Pamplona durch das historische Portal de Francia und genießt schon kurz darauf die malerische Landschaft Navarras. Unterwegs passierst du charmante Dörfer wie Cizur Menor und Zariquiegui. Ein Highlight ist der Alto del Perdón, ein Hügel mit beeindruckenden Windrädern und einem atemberaubenden Panoramablick. Der Abstieg führt dich durch Olivenhaine und Weinberge bis zur mittelalterlichen Brücke von Puente la Reina, ein architektonisches Juwel.

Tag 6: Wanderung Puente La Reina d. N. – Estella (22 km, 350 Hm)

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Durch das Herz Navarras, vorbei an goldenen Feldern und über sanfte Hügel führt dich heute der Jakobsweg. Du durchquerst malerische Dörfer wie Mañeru und Cirauqui, wo du auf gut erhaltene römische Straßen triffst. Weißt du was "Freiwein" ist? In Irache wirst du es erleben! Da strömt der dunkelrote Navarra-Wein nämlich so lange aus dem legendären Weinbrunnen, bis du den Hahn wieder schließt. Estella erwartet dich mit seiner reichen Geschichte und beeindruckenden Kirche San Pedro de la Rúa.

Tag 7: Wanderung Estella – Los Arcos (21 km, 360 Hm)

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Ein Fest für die Sinne bietet dir der Jakobsweg heute. Du wanderst durch üppige Weinberge und dichte Wälder, begleitet vom Duft wilder Kräuter. In Villamayor de Monjardín kannst du die Ruinen einer alten Burg bestaunen und den lokalen Wein probieren. Der Camino führt dich weiter durch die liebliche Landschaft Navarras, vorbei an kleinen Kapellen und über historische Brücken. Los Arcos, dein Etappen-Ziel, beeindruckt mit seiner prächtigen Barock-Kirche Santa María.

Tag 8: Wanderung Los Arcos – Logroño (28 km, 300 Hm)

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Heute verlässt du (das Weinbaugebiet) Navarra und betrittst (das nächste Weinbaugebiet) La Rioja. Durch weite Felder und sanfte Hügel führt dich der Camino, vorbei an charmanten Dörfern wie Sansol und Torres del Río. Im letzteren Dorf erwartet dich die achteckige Kirche des Heiligen Grabes. Der Weg nach Logroño ist gesäumt von Weinreben und herrlichen Ausblicken. Kaum ist deiner Kehle das letzte staunende "Oh" entronnen, da heißt es schon wieder "mmh"! Logroño, die Hauptstadt des weltberühmten Riojas, verwöhnt den Gaumen nicht nur mit exzellenten Weinen, sondern gilt auch als ein Mekka für Tapas-Fans. Du merkst schon: Pilgern kann lecker sein!

Tag 9: Transfer und Wanderung Pantano – Nájera (24 km, 280 Hm)

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Du startest den Tag mit einem Verkürzungstransfer aus der Stadt raus. Andernfalls wäre die Etappe über 30 km lang. Den perfekten Mix aus Natur und Geschichte bietet die der Camino auf dem Weg nach Nájera! Die Füße laufen über sanft geschwungene Hügel und der Blick gleitet über ausgedehnte Wein- und Kornfelder. Im Frühsommer sorgen rot leuchtender Klatschmohn am Wegesrand und die blühenden Getreidefelder für Farbenfreude. Kurz nach Azofra kannst du dich an einer jahrhundertealten Quelle erfrischen, bevor du die geschichtsträchtige Stadt Nájera erreichst. Hier erwarten dich echte Kultur-Highlights: Die Klosterkirche Santa María la Real mit ihrem königlichen Pantheon und geheimnisvolle Höhlen im roten Sandstein.

Tag 10: Wanderung Nájera – Santo Domingo (21 km, 290 Hm)

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Das Pilgern erfordert heute wenig "Orientierungsarbeit", und so bleibt Zeit, Gedanken zu Ende zu denken und den Blick nach Innen zu richten. Du wanderst durch das Herz der Rioja-Region, wo die Felder der goldenen Getreide- und leuchtenden Sonnenblumen dominieren. Passend zur Stimmung führt der Camino durch mittelalterliche Dörfer, in denen sich in den letzten 500 Jahren kaum etwas geändert zu haben scheint. Aber keine Sorge: Der Jakobsweg ist immer für eine Überraschung gut. So zum Beispiel in Santo Domingo de la Calzada, wo während des Gottesdienstes in der ehrfürchtigen Kathedrale lauthals gegackert wird. Dafür ist aber nicht dein Nachbar verantwortlich, sondern das Hühnerpaar, welches in Erinnerung an eine alte Jakobsweglegende in einem Stall im Gotteshaus beherbergt wird!

Tag 11: Wanderung Santo Domingo – Belorado (23 km, 240 Hm)

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Kaum ist das Gackern der Hühner in Santo Domingo verklungen, schon folgen die dichten Mischwälder der "Gansberge" (Montes de Oca). Da kreuzen mitunter Wildschweine, Rebhühner und Gänse den Camino. Mittendrin liegt Grañón, wo du im historischen Pilgerhospital eine Pause einlegen kannst. Und das Etappenziel Belorado bietet mit seinen gerade mal 2.000 Einwohnern das "volle Camino-Programm": Gleich zwei mittelalterliche Kirchen, zwei Klöster und sogar eine Einsiedelei sorgen sich um das spirituelle Wohl der Pilger. Und rund um die typisch spanische, von Arkaden gesäumte "Plaza Mayor" wird sich um das leibliche Wohlergehen gekümmert!

Tag 12: Wanderung Belorado – San Juan de Ortega (24 km, 380 Hm)

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Naturschönheiten und friedlicher Waldwege bietet dir der Jakobsweg heute zuhauf! Zuerst geht es durch kleine Weiler, dann folgst du einem Weg, der langsam ansteigt und dich in die Pinienwälder der Montes de Oca führt. Diese Jakobsweg-Etappe ist bekannt für ihre ruhige und meditative Atmosphäre. Wenn du in San Juan de Ortega ankommst, wirst du bereits gelernt haben, dass man auf dem Camino stundenlang durch Wälder laufen und plötzlich "in the middle of nowhere" ein geradezu gigantisches Kloster auftauchen kann: in 1.000 m Höhe, 900 Jahre alt und mit kunsthistorisch wertvollen Kapitellen verziert. Der Jakobsweg eben! Und zum richtigen Zeitpunkt bietet dir die romanischen Kirche in San Juan de Ortega Magie pur: Jedes Jahr zur Tag-und-Nacht-Gleiche ist dort ein Lichtphänomen zu sehen!

Tag 13: Wanderung San Juan de Ortega – Burgos (27 km, 150 Hm)

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Heute wanderst du aus den Wäldern der Montes de Oca hinaus und näherst dich der lebendigen Stadt Burgos. Unterwegs passierst du charmante Orte wie Atapuerca, das für seine bedeutenden archäologischen Funde bekannt ist. Die letzte Strecke führt dich durch flaches Gelände bis ins historische Zentrum von Burgos. Der Aura der alten Königsstadt Burgos kann man sich kaum entziehen. Die Altstadt gleicht einem Freilichtmuseum mit Prachtbauten aus den Epochen der Romanik, Gotik und Renaissance. Die kastilischen Könige wurden im 11. Jh. in Burgos gekrönt. Kein Wunder also, dass die Altstadt vor prächtigen Herrenhäusern, Palästen und kunstvoll verzierten Kirchen nur so strotzt. Als Meisterwerk der Frühgotik gilt das UNESCO-Weltkulturerbe, die Kathedrale Santa María. In ihr liegt zur Abwechslung mal kein Heiliger, sondern ein Bandit begraben: "El Cid" war im 11. Jh. ein zwielichtiger Raubritter, aber auch ein erfolgreicher Heerführer gegen die Mauren!

Tag 14: Wanderung Burgos – Hornillos (21 km, 140 Hm)

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Die imposante Kathedrale von Burgos markiert den Startpunkt deiner Etappe. Durch das mittelalterliche Stadttorführt dich der Camino stilecht aus Burgos raus. Weiter geht es über Nebenstraßen und durch Grünanlagen aus der Stadt. Und auf halben Weg nach Hornillos del Camino bist du auch schon mittendrin in der weitläufigen Landschaft der Meseta. Geradezu endlos wirken die Getreide- und Sonnenblumenfelder, und der Jakobsweg schlängelt sich bis zum Horizont durch die baumlose Hochebene. Hier wird Entschleunigung erfahrbar!

Tag 15: Wanderung Hornillos – Castrojeriz (19 km, 170 Hm)

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Die stille Schönheit der Meseta kannst du heute in vollen Zügen erfahren. Du wanderst durch endlose Weiten, vorbei an kleinen Weilern und charmanten Rastplätzen. In Hontanas erwartet dich ein echtes Postkartenidyll – ein Dorf, das sich malerisch in einer Senke versteckt. Ein Highlight ist das Kloster San Antón, wo Pilger seit Jahrhunderten Inspiration und Segen suchen. Mit seiner eindrucksvollen Burgruine und den gemütlichen Gassen bietet dein Tagesziel Castrojeriz eine perfekte Mischung aus Geschichte und Entspannung.

Tag 16: Wanderung Castrojeriz – Frómista (25 km, 200 Hm)

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Deine Wanderung beginnt mit dem Anstieg zum Alto de Mostelares; aber keine Angst: Die prachtvolle Aussicht über die Weiten der Meseta ist jede Mühe wert! Danach führt dich der Jakobsweg sanft bergab durch grüne Täler und entlang des Río Pisuerga. Du überquerst eine historische Steinbrücke bei Itero de la Vega und erreichst schließlich dein Etappenziel Frómista. Hier wartet ein echtes Juwel auf dich: Die romanische Kirche San Martín ist ein Highlight des Jakobsweges. Schön, das du in diesem charmanten Ort die Nacht verbringst: du hast es dir verdient!

Tag 17: Wanderung Frómista – Carrión de los Condes (20 km, 70 Hm)

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Entspannt entlang des Canal de Castilla, einer idyllischen Wasserstraße, die von Pappeln gesäumt ist, startet die heutige Wanderung. Lass dich von der friedlichen Atmosphäre tragen! Dann erwartet dich ein kultureller Höhepunkt: Die beeindruckende Kirche Santa María la Blanca in Villalcázar de Sirga ist ein wahres Meisterwerk gotischer Baukunst. Dein Tagesziel Carrión de los Condes steckt voller Pilgertradition. Genieße die herzliche Gastfreundschaft dieses lebendigen Pilger-Ortes.

Tag 18: Wanderung Carrión d.l.C. – Calzadilla de la Cueza (17 km, 20 Hm)

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Mach dich bereit für eine besondere Etappe! Die pure Stille der Meseta erlebst du auf der schnurgeraden "Calzada Romana", einer historischen Römerstraße. Dieser Wegabschnitt ist wie eine Meditation – perfekt, um den Kopf frei zu bekommen und die Gedanken schweifen zu lassen. Nach dieser ruhigen, fast magischen Pilger-Wanderung erreichst du Calzadilla de la Cueza, ein kleines, freundliches Dorf, das dich mit seiner Einfachheit willkommen heißt. Hier kannst du die Seele baumeln lassen und deine Batterien wieder aufladen.

Tag 19: Wanderung Calzadilla d.l.C. – Sahagún (23 km, 100 Hm)

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Die weithin sichtbaren Kirchtürme der Dörfer wirken in der weitläufigen Meseta wie Oasen des Lebens. Und dass es in diesen Dörfern schon seit Jahrhunderten durchaus lebendig zugeht, beweisen Orte wie Terradillos de los Templarios, wo einst die Tempelritter ihre Spuren hinterließen. Spür die Magie vergangener Zeiten! In Sahagún, deinem Tagesziel, erwartet dich eine Stadt voller Geschichte. Die beeindruckenden Mudéjar-Kirchen San Tirso und San Lorenzo zeigen, wie sich christliche und maurische Architektur vereinen. Sahagún ist ein lebendiger Ort mit Pilgerherz, genau der richtige Ort für deine Übernachtung.

Tag 20: Wanderung Sahagún – Calzadilla de los Hermanillos (14 km, 90 Hm)

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Heute bietet dir der Jakobsweg die Wahl: Eine bequeme Route entlang der Landstraße oder die historische "Vía Trajana", die dich über alte Römerwege führt. Wir "schicken" dich über die landschaftlich reizvollere und vor allem verkehrsarme Jakobsweg-Variante der Vía Trajana. Die Ruhe der Meseta wird dich hier begleiten und deinen Geist erfrischen. Calzadilla de los Hermanillos, dein Zielort, ist klein, charmant und perfekt für einen Abend in der Gemeinschaft der Pilger. Ein idealer Ort, um den Sternenhimmel genießen und die Gedanken schweifen lassen zu können.

Tag 21: Wanderung Calzadilla d.l.H. – Mansilla de las Mullas (24 km, 40 Hm)

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Die "Vía Trajana" bleibt dein treuer Begleiter, während du durch die stille Landschaft ziehst. Die Stille dieser Etappe und die Weiläufigkeit der Meseta sind wie Balsam für die Seele – weit und breit nur du, der Jakobsweg und die Natur. Mansilla de las Mulas empfängt dich mit mittelalterlichem Flair und einer historischen Stadtmauer. Schlendere durch die engen Gassen, entdecke die urigen Tavernen und gönne dir eine herzhafte Pilgermahlzeit. Hier spürst du die Geschichte des Jakobsweges an jeder Ecke!

Tag 22: Wanderung Mansilla d.l.M. – León (19 km, 130 Hm)

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"Zurück in die Zivilisation" ist das Motto der heutigen Jakobsweg-Etappe. Zunächst führt dich der Camino durch kleine Dörfer und entlang von Getreidefeldern und Weiden, bevor León am Horizont auftaucht. León, die strahlende Perle des Jakobswegs, wird dich verzaubern! Die Kathedrale gilt als ein Meisterwerk frühgotischer Baukunst und ihre Glasfenster bieten dir ein wahres Farbenspiel. die von eleganten Herrenhäusern durchzogene Altstadt zeugt noch heute vom Stolz des einstigen Königssitzes. Die prächtige Basilika San Isidoro gilt gar als "Sixtinische Kapelle der Romanik". Schlendere durch die Altstadt, entdecke den lebhaften Barrio Húmedo mit seinen Tapas-Bars und tauch ein in die Atmosphäre dieser pulsierenden Pilgerstadt.

Tag 23: Transfer und Wanderung Fresno del Camino – Hospital de Órbigo (26 km, 60 Hm)

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Die Wanderung aus León raus ist eher etwas für Asphalt-Liebhaber. Und weil du nicht dazu gehörst und eine Wanderung von 36 km Länge auch des Guten zu viel ist, erhältst du morgens einen Transfer ab Hotel. Damit verkürzt du die Etappe um gute zehn Kilometer und startest in Fresno del Camino mit deiner Wanderung. Du wanderst über sanfte Hügel und durch kleine Dörfer, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Die mit 300 m **längste Brücke des Caminos** empfängt den Pilger in Hospital de Órbigo. Sie ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern erzählt Geschichten von Rittern und Turnieren. Ein idealer Ort, um die Magie des Jakobswegs zu spüren. Und das bereits seit fast 1.000 Jahren!

Tag 24: Wanderung Hospital de Órbigo – Astorga (17 km, 160 Hm)

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Die Landschaft verändert sich, während du Astorga entgegenläufst. Die Meseta verabschiedet sich langsam, und die ersten Hügel kündigen die Berge "Montes de León" an. Wenn der Jakobsweg dich bis hierhin bei so viel historischer Bausubstanz schon zum Staunen gebracht hat, dann mach dich auf Astorga gefasst. Erst wirst du von der über 2.000 Jahre alten Stadtmauer begrüßt. Und in der Altstadt buhlen dann der von Gaudí entworfene neogotische Bischofspalast und die gotische Pracht-Kathedrale um die Gunst deiner Augen. Also: Fotoapparat mitnehmen! Übrigens: Astorga ist auch die Hauptstadt der Schokolade – gönne dir also eine süße Belohnung, bevor du in dein komfortables Mittelklasse-Hotel einkehrst.

Tag 25: Wanderung Astorga – Rabanal del Camino (20 km, 280 Hm)

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Der Jakobsweg hinter Astorga präsentiert sich zunächst flach. Doch heute nimmst du Abschied von der Meseta, denn die Berge der "Montes de León" rufen! Der Weg führt dich durch charmante Dörfer wie Murias de Rechivaldo und El Ganso. Urige Steinhäuser und die Spuren des mittelalterlichen Pilgerlebens kannst du hier entdecken. Rabanal del Camino, dein Ziel, ist ein malerisches Bergdorf voller Ruhe und Geschichte. Besuche die romanische Kirche, genieße das abendliche Chorgebet der Benediktinermönche und lass dich von der besonderen Atmosphäre dieses Ortes verzaubern.

Tag 26: Wanderung Rabanal d.C. – Molinaseca (24 km, 420 Hm)

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Ein absolutes Highlight des Jakobswegs erwartet dich heute! Hinter Rabanal steigst du hinauf zum Cruz de Ferro, dem berühmten eisernen Kreuz. Der Tradition folgend, legst du am Eisenkreuz einen (von zu Hause mitgebrachten) Stein ab. Dieses Symbol verbindest du wahlweise mit dem Segen für einen geliebten Menschen oder mit einem lang gehegten Wunsch. Alles weitere macht der Jakobsweg für dich!

Danach führt der Weg durch die immer grüner werdenden Berge und urige Dörfer wie Foncebadón. Nach einem steilen Abstieg erreichst du Molinaseca. Das malerische Dorf betrittst du über eine mittelalterliche Brücke und wandelst in seinen charmanten Gassen. Gönne dir ein erfrischendes Bad im Fluss oder einen entspannten Abend in einer der gemütlichen Tavernen.

Tag 27: Wanderung Molinaseca – Cacabelos (24 km, 130 Hm)

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Jakobsweg letzte 200 km beginnt in Ponferrada mit seiner historischen Templerburg

Die grüne Weinberge des Bierzo dominieren heute die Landschaft. Über Weinbergpfade erreichst du nach 10 km die Kleinstadt Ponferrada. Die mittelalterliche Templerburg gäbe die perfekte Kulisse für einen Ritterfilm her! Danach führt der Weg durch kleine Dörfer und entlang von Kirschbauplantagen nach Cacabelos. Dieser lebendige Ort ist bekannt für seine Weinkultur und herzliche Gastfreundschaft. Probiere ein Glas Bierzo-Wein und lass den Tag in einer typisch spanischen Bodega ausklingen.

Tag 28: Wanderung Cacabelos – Ambasmestas (23 km, 470 Hm)

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Heute wird es idyllisch: Der Weg schlängelt sich durch grüne Hügel und Weingärten, vorbei an malerischen Ortschaften. Entlang von Weinbergen und Kirschbauplantagen geht es in das "kleine Compostela", wie Villafranca del Bierzo auch bezeichnet wird. Hier kannst du die „Puerta del Perdón“ besuchen, das Tor der Vergebung, das Pilgern einst Absolution gewährte. Historisch durften erkrankte Pilger ihre Wallfahrt nach Santiago bereits hier beenden. Vom sanften Plätschern des Bergflusses begleitet, geht es weiter durch das Tal des Río Valcarce. Das ruhige Bergdorf Ambasmestas ist dein heutiges Etappenziel und perfekt für eine erholsame Nacht inmitten der herrlichen Berglandschaft!

Tag 29: Wanderung Ambasmestas – O Cebreiro (13 km, 670 Hm)

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Mach dich bereit für eine der spektakulärsten und steilsten Etappen des Jakobswegs! Die Etappe haben wir dir ganz bewusst kurz gehalten, denn der Camino steigt stetig an, während du den legendären Anstieg nach O Cebreiro meisterst. Belohnt wirst du mit atemberaubenden Ausblicken auf die galicische Bergwelt.

O Cebreiro ist ein magischer Ort: Man könnte meinen, dass hier das Dorf des Asterix nachgebaut wurde. Die strohgedeckten Rundhäuser ("Pallozas") gibt es aber schon seit rund 1.500 Jahren. Und weil es sie auch nur hier gibt, gilt O´Cebreiro als Museumsdorf. Obendrein beherbergt die romanische Kirche Santa María ein berühmtes Pilgerwunder. Die besondere Atmosphäre und die herzhafte galicische Küche werden dir in Erinnerung bleiben!

Tag 30: Wanderung O Cebreiro – Triacastela (21 km, 230 Hm)

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Vorbei an mystischen Wäldern und überbordend grünen Wiesen führt dich der Camino durch die malerische Berglandschaft Galiciens. Lass dich von der klaren Luft Galiciens erfrischen! Unterwegs kannst du in kleinen Kapellen verweilen und die Ruhe genießen. In Triacastela angekommen, erwartet dich ein charmantes Dorf mit gemütlichen Tavernen und einem Hauch von Ursprünglichkeit. Ein idealer Ort, um Kraft für die kommenden Etappen zu tanken.

Tag 31: Wanderung Triacastela – Sarria (24 km, 310 Hm)

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Hinter Triacastela erhebt sich wie aus dem Nichts in Samos eines der ältesten Klöster der westlichen Welt! Sowohl seine Größe als auch die frühromanische Baukunst lassen einen geradezu ehrfürchtig staunen. Der Jakobsweg führt dich weiter durch galicische Dörfer mit Steinmauern und blühenden Gärten. Sarria, dein Etappen-Ziel, ist ein lebendiger Ort und mittlerweile ein zweites Zentrum des Jakobsweges geworden; starten hier doch die Hälfte aller Pilger ihren Camino. Entdecke die Altstadt, genieße die Atmosphäre und bereite dich auf die letzten 100 Kilometer des Jakobswegs vor!

Tag 32: Wanderung Sarria – Portomarín (23 km, 480 Hm)

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Durch die engen Gassen der Altstadt geht es sanft bergauf. Dann wirfst du einen letzten Blick auf die Dächer Sarrias – und schon bist du mittendrin im ländlichen Galicien. Geradezu verschwenderisch grün präsentiert sich die Landschaft: Die sanften Hügel werden mal von sattgrünen Weiden, auf denen Schafe und Kühe gemächlich grasen, und dann wieder von dichten Wäldern überzogen. Dein Etappenziel Portomarín ist ein Jakobsweg-Ort mit langer Tradition und einer bemerkenswerten Geschichte.

Tag 33: Wanderung Portomarín – Palas de Rei (24 km, 530 Hm)

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Die Pilgerbrücke von Portomarín betrittst du auf den letzten 100 km Jakobsweg am Ende der 1. Etappe

Der Weg nach Palas de Rei hält einige typisch galicische Besonderheiten bereit: Die (zum Schutz vor allzu gefräßigen Nagern) auf Steinstelzen gebauten Kornspeicher („Hórreos“) grüßen am Wegesrand und beim Weiler Os Lameiros passierst du ein geschichtsträchtiges Pilgerkreuz. Die vielen Wegsteine mit den Jakobsmuscheln und die gelben Pfeile lassen so richtig Jakobsweg-Stimmung aufkommen.

Tag 34: Wanderung Palas de Rei – A Fraga Alta (22 km, 460 Hm)

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Durch Wälder und verträumte Dörfer wanderst du nach Melide, wo sich eine Mittagsrast in einer „Pulpería“ anbietet. Traditionell wird hier gekochter Krake gegessen. Wer das nicht mag, entscheidet sich für den deftigen Gemüseeintopf. Lange Passagen durch duftende Eukalyptuswälder prägen den zweiten Wegabschnitt nach A Fraga Alta.

Tag 35: Wanderung A Fraga Alta – Rúa/Pedrouzo (24 bzw. 25 km, 500 Hm)

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Durch hübsche Bauerndörfer und idyllische Bachtäler führt deine Wanderung auf kleinen Sträßchen und unbefestigten Wegen schließlich nach Rúa bzw. nach Pedrouzo. Die beiden Dörfer liegen nur 1 km voneinander entfernt, weshalb wir sie als einen gemeinsamen Übernachtungsort betrachten.

Tag 36: Wanderung Rúa/Pedrouzo – Santiago de Compostela (20 bzw. 19 km, 340 Hm)

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Hinter O Pedrouzo kündigen die Mariendarstellungen am Wegesrand an, dass es nicht mehr weit bis Santiago ist. Doch zunächst muss der Jakobsweg in einer Schleife um den Flughafen Lavacolla geleitet werden, ehe mit dem so genannten Berg der Freude ("Monte do Gozo") der letzte Anstieg wartet. Aus den rot schimmernden Dächern des Häusermeeres ragen die imposanten Türme der Jakobus-Kathedrale hervor. Noch eine Stunde Fußmarsch, und dann heißt es „Hälse recken“: Die fast 1.200 Jahre alten Türme der Jakobus-Kathedrale sind wirklich beeindruckend hoch – und schön! Gegen Vorlage deines gestempelten Pilgerpasses erhältst du im nahegelegenen Pilgerbüro die in Latein verfasste Pilgerurkunde "La Compostela", versehen mit deinem Namen!

Tag 37: Santiago de Compostela

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Vom ersten Hotel auf dem Jakobsweg bis Santiago haben wir dir alle Unterkünfte gebucht und dein Gepäck von Hotel zu Hotel transportiert. Entscheide nun, wie deine Reise weitergeht:

Verlängerung: Die barocke Altstadt Santiagos gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch der berühmten Pilgermesse (in der Regel um 12:00 Uhr) in der Jakobus-Kathedrale. Die Pilgerurkunde "La Compostela" kannst du dir im nahe gelegenen Pilgerbüro ausstellen lassen. Wenn du Santiago entspannt erleben möchtest, dann solltest du eine weitere Nacht hinzubuchen. Wenn du auch noch den Tagesausflug zum legendären Kap Finisterre mitmachen möchtest, dann benötigst du eine dritte Nacht. Alle Leistungen kannst du im Laufe des Buchungsprozess hinzufügen.

Heimreise: Je nach Zustiegsort benötigt der Flughafen-Shuttlebus 20-30 min für seine Fahrt zum Flughafen Santiago. Darüber hinaus stehen die Flughäfen A Coruña und Vigo (je etwa 1,5 Std. Fahrzeit im Bus von Santiago) für deine Abreise zur Verfügung. Alternativ kannst du dir im Hotel ein Taxi rufen lasen oder im Laufe des Buchungsprozesses einen passenden Flughafen-Transfer hinzubuchen.

Enthaltene Leistungen

Beachte bitte, dass die nachfolgenden Leistungen für den Standardfall gelten. Du kannst das Hotel in Santiago ändern sowie an zwei Stationen Hotelupgrades vornehmen und Transfers hinzubuchen, wodurch sich abweichende Leistungen ergeben können.

  • 36 Übernachtungen inkl. Frühstück in einfachen Pensionen (2x), in gepflegten Landhotels (15x), sowie in Hotels mit besonderem Charme und Mittelklasse-Hotels der 3- bis 4-Sterne-Kategorie (19x); alle mit privatem Bad im Zimmer
  • 2 Verkürzungstransfers, damit deine Etappen machbar bleiben
  • Zuverlässiger Gepäcktransport für 1 Gepäckstück à 20 kg pro Person von Hotel zu Hotel während der Wanderungen
  • 1 Reiseinfo-Paket pro Zimmer (u. a. Wanderführer-Buch mit Karten und Wegbeschreibungen)
  • 1 Pilgerpass pro Person
  • Notfall-Assistenz: Unser englisch- und teilweise deutschsprachiges Service-Team in Galicien steht dir tagsüber an 7 Tagen pro Woche telefonisch sowie in Sarria und Santiago auch persönlich zur Seite

Fotos der Reise Der ganze Jakobsweg: St.-Jean-Pied-de-Port – Santiago de Compostela

Dauer
Reiseziel
Preis
ab 37 Tage
Frankreich
ab € 3750,-
+ Zimmer hinzufuegen

Enthaltene Unterkünfte der Reise Der ganze Jakobsweg: St.-Jean-Pied-de-Port – Santiago de Compostela

Hotel Herradura (PR)

Hotel Alfonso IX (PR)

No-Mad Green Hotel

Casa O Cebreiro

Casa David Triacastela

Domus Viatoris

Casa El Cura

Duques de Najera

Hostal El Molino De Floren

Hotel Rice Palacio de los Blasones Burgos (PR)

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Der ganze Jakobsweg: St.-Jean-Pied-de-Port – Santiago de Compostela

PURES REISEN WPT GmbH

Am Felde 2

22765 Hamburg, DE

Beachte bitte folgendes:

Wenn du die Reise 1:1 wie ausgeschrieben buchen möchtest, dann betätige den Button Reise buchen und der Buchungsprozess startet.

Möchtest Zusatzübernachtungen vor, während oder nach der Reise buchen, dann übermittle uns zunächst deine Wünsche indem du den Button Angebot anfordern betätigst.

 Mit der Option Reise bearbeiten öffnet sich ein neues Fenster und du kannst folgendes machen: Mit dem Button „Hotel ändern“ kannst du ein anderes Hotel aussuchen (sofern vorhanden). Außerdem kannst du im gewählten Hotel mit dem Button „Zusatzleistungen“ z.B. ein Lunchpaket dazubuchen oder ein anderes Zimmer wählen. 

Ich möchte im nächsten Schritt …